Rrankheiten des Volks.
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§. s. Eine vierte Ursach, welche auf jeder-man einen grossen Einfluß hat/ am meisten aberauf die Vauren / ist die Veränderlichkeit der Wit-terung. Wir müssen, oft zu verschiedenen mahle»in einem Tag, eine plötzliche Abwechslung derWarme mit der Kalte, und der Kalte mit derWarme leiden , und dieses auf eine weit merkli-chere und schnellere Art als in den meisten andernLandern. Aus diesem Grund sind die Flußfie-ber und Rheumatischen Krankheiten bey uns sogemein. Die beste Vorsorge darqegen ist, daßman sich gemeiulich warmer ankleiden sollte, alses die Iahrszeit erheischet; daß man frühe imHerbst die Winterkleider hervorsuche, und imFrühling nicht zu sehr eile solche beyseits zu le-gen. Kluge Arbeiter, die sich währender Arbeitentkleiden, werden des Abends, wenn sie von derArbeit heimgehen, ihre Kleider sorgfältig wiederanziehen. Diejenigen, welche solche aus Nach-lässigkeit über ihre Schultern werfen, oder an ih-re Feldgerathe hängen, befinden sich darauf oftsehr übel. Es giebt einige Oerter, doch in sehrgeringer Zahl, an denen die Luft mehr durchihre Natur als durch ihre Abwechslungen unge-sund ist, wie zu Neustatt, besonders zu Neville,und in einigen andern Dörfern, welche in dender Rohne nach liegenden sumpfichten Gegendensich befinden: Diese Gegenden sind den Wechsel-
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