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Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
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Ursachen der

mit ausserordentlichen Blähungen, Erbrechen, Un-terdrückung des Harns, und unaussprechlich««Bangigkeiten. Die besten Hülfsmittel sind / einehäufige Aderlässe in dem ersten Anfall des Uebels;häußg laulich Wasser / unter welches man ^ Milchmischet, oder die Tlsane No. 2. oder die Mandel-milch No. 4. alles laulich getrunken; Umschlägevon laulichem Wasser , um den Hals, die Brust,und den Unterleib; Clystiere von laulichem Wassermit ein wenig Milch. In diesem Falle wie indem vorhergehende»/ hat ein lauliches Bad aufden halben Leib, nach der Aderlässe, zuweilen garbald eine Erleichterung verschaffet.

Man muß erstaunen, daß die Bauren so oftin diese schlimme Gewohnheit verfallen, da siedie Gefahren derselbigen auch bey ihrem Viehe sogut kennen. Kein einziger ist unter ihnen, dernicht seine Pferde vom trinken Hinterhalle, wennsolche erhitzt sind, besonders wenn sie dabey ru-hen müssen: Ein jeder weiß, daß, wenn er sietrinken ließe, sie vielleicht daran crepieren mästen;hingegen fürchtet er sich nicht vor der nemlichenGefahr, deren er sich selbst blosstellt. Indes-sen ist dieses nicht das einzige Beyspiel, beywelchem der Bauer sich mehr aus der Gesund-heit seines Viehes, als seiner eigenen, zu machenscheint.

§. 5.