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rociacii Oioscori^ Vtetdes BltH /
Stengel wachsen anderchalben Schu hoch / mit runden Köpfflm oben darauss/ in der gros-se einerDliuen / vnndhatBlumm dem Saffran ehnltch. San Same ist weiß/ etwas roht/lang vnd eckecht. Der Blumen gebraucht man sich in der Speise. Man pflegt dlesen Sa-men zu stossen vnd einen Safftdaraußzu pressen/ welchermit Melh oder Honigwasser oderHünerbrüb getruncken /den Stulgang trelbt/isi dem Magen schadtlichvnd zu wwer.Manmachtauch Kuchendarauß, den Bauch vnnd Stulgang damit zucrweychcn / wmnmanseinen Safftmit Mandeln/ Nim / Eniß vnd gesotten Honig vernnscht, zeltlin in vier stückindergrösseemerwälschenNuß /vnndnimptderselbm zwepoderdrey/ vor demNacht essenein/aussdiese weiß werden die Kuchm gemacht. Man ninwt deß weissen Samens ander-halb Pfundt/Mandelkem vor gerösivnnd die Rindm abgezogen/ acht<lohl, Emßander-halb Pfundt / Nitter ein Qumtlin/dreisslg Feigen/lautem Honig/ soviel genuglst, die stuckbey einander zu behalten.Der Safft auß dem Samen gevrestbefengtdie Mllch / vnd machtsie krWigerden Stulgangzu erweichen vnd zu treiben.
BiNgelkMUt/ I^inoxoKiz, ^cicurializl'.clli'a
Cap. tlrrxiiij
Vtschttl
bung.
^ngelkraut Griechisch I.ino2oKl5, zu Latein Kerda ^tercuria1i5 gcnennt / hatBlatterwiedieBasilien/vnddasKrautTagvnd Nacht/oderSant Peters Kraut/ohn daß sie ein wenig kleiner sindt. Seine asilin haben zwyfache Knspfflin/ mit vielFlügeln oderAchselnnolen. Das Bingelkraut Weiblin bringt viel Samen / traublechtwachsendt. Das Männlm aber gewinnt einen kleinen runden Samen / wie zwey Hsdlin aneinander hangendtaußden Achselnholen wachsendt. Das Bingelkraut wächst Spannen
»rafft vnd hoch/offt langer. ^ ,« « <- . ^ ^
Vermöge». Beyde Geschlecht gekocht/wie man mit sonsien mit andern Kochkrautemchut/ vnd gel-ten / erweichen vnd treiben den Stulgang. Dieses Kraut in Wasser gesotten / vnd dieBrühdarvon getruncken / tmbt die Galt vnd das Wasser durch den Stulgang auß/h«rbey sagtman auch / daßwennein Frawenachder Reinigung der gehabten Monzeit / diezerstossene
Blatjl