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Kräuterbuch deß uralten unnd in aller Welt berühmtesten griechischen Scribenten Pedacii Dioscoridi Anazarbaei : von allerley wolriechenden Kräutern, Gewürtzen, köstlichen Olen und Salben, Bäumen, Hartzen, Gummi, Geträyt, Kochkräutern, scharpff-schmäckenden Kräutern und andern so allein zur Artzney gehörig
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VonallerlepscharpffenKochträutem. 14-5

WeM Ephew.

Schwarßer Ephew.

odcrvonoben damussgmopfft.Der Safftisi auchgut mdleOhrengetropsst/ widerdieEytermde Ohren/vnndmachtmitckeverMlschi dcsselblgen Schmerlen an Ende. DerSafftdcß Schwatzen Ephew getrüncken vndderBeerlin vielgessen / schwachen den <le,b/vndverwinm dieVemunfft. FünffSteynlein auß datzEvhewKömem / MltRosm öl ineiner Granatäpffel rwden warm gemacht/legt den schmerßm der zän/in das Ohre der andergegen Scttengttropfft. Die Ephew Körner geflossen vnnd angestrichen / schwlirßen das")aac. Ephew Blatter in Wein gesonm / vnd vbergelegt / heylcn allcrley GeschlcchtderGefcbwer/ auch die böß artige/ die man (^coetlicGriechisch nennt/ vnd die gcbrameSchaden. Sie vertrelben auch alle Masen / Flecken / vnd Sprüteln deß Angesichts. DerEphnv Samgestossen vnd dm Frawen in der Gestalt eins zapftins in die Schämegethan/zuhen die Monzeit. Dessclbigen samens ein quintlin nach der reynigung getruncken/machcd:e Frawen vnftUchtbar. Hie Blatterstiel mit Honig vermischt/ vnd den Frawen vnder-schoben / ziehen die Monzeitvnd Frucht auß Mutter <leib. Der Ephew Safft in die Nasegetropfft/saubettvnndheylt die faule stinckendeVnlusien Verlasen. DasGummi^soaußdem Ephew fieust / vertreibt das Haar/ vnnd tödtetdie<läuse / angestrichen. Der EphewWurnel Safft/ mit EsslggettUncken/ istgutwiderderSpinnenbiffzl'kHlHNßiHbeydkttGriechen genenm.

Schwalbm^raut/ (^ciiäonium, tt^runäinaria

Cap. rciv.^ Chwalben Kraut/ Griechisch <^ne1iäonium,zu Latein (^tieliäoniuni vnnd tt^- Btsihr«.^runäinalla Kerd^ist zweyerley Geschlechtvnd art. Das grosse hateinen schmalen bung-<. ^ zarten Stengel / Elenbogens hoch / etwan höher vnd länger / mit vielen angewachse-nen Blaterechtett ästttn/ hatBlätter dem Hanenfuß chnlich/außgettommen daß sie weychervnnd zarler sind/ blepch oder blawgrün an der färbe / neben einem jederenblat Saffran geeleBlumen/den geelen Violen glM. DerSafft dieses krautS/istM/wieWasser / darin-nen Saffran zerlassen ist / scharvff/beisserd / ein wenig bitter/ vnd eines scbwehren Geruchs.

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