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Kräuterbuch deß uralten unnd in aller Welt berühmtesten griechischen Scribenten Pedacii Dioscoridi Anazarbaei : von allerley wolriechenden Kräutern, Gewürtzen, köstlichen Olen und Salben, Bäumen, Hartzen, Gummi, Geträyt, Kochkräutern, scharpff-schmäckenden Kräutern und andern so allein zur Artzney gehörig
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144 ?eäacnOiolconäi.5 Andtt Buch/

GaucMWnnlm. Gauchheil Weiblitt.

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ftessen/der Sasst gargariziert/auch in die Nasen gegossen/reynigct das Haupt. Sansstigeeden Schmelzen der Jan/wann er in das Nasloch verändern selten gegossen wirbt. MitAt-tischem Honig vermlschet/heplel die Gcschwere der Augen/^lg cmaraOnechlsch gcncnnt/vnd lst gut wider das tunckelvnd finster Gesicht.Der Safftwirdtauch wider der Natcr bisszvnd Gebrechen der 4eber vndNierenimitWein getrunckcn. Man sagt / daß der GauchhcylmitdenblawenBlumenvbergelegt/denAußgangdcßHmdcrnverbessere/ vndoemsclblgcnwider zu seiner rechten statt verhelffe/das ander aber mn den rohten Blumen das Widersvilverrichte/vnd jhn von innen heransser locke vnd ziehe.

Ephcw/ (^iik)5) ?Icäcia. ßap. ttG

^^ Phew/Griechisch (2ilso5,zu Latein I^cäcra, ist seiner gesialtnach/f^

Glschltche. H«^lich.Der Geschlecht aber seyndt fürnemlich dreverlcy. Sann das eine ist weisser E-

^ß)phew/das ander schwarßcr/derdri« wirbt klein Ephcw genennet / Gncchlsch I^clix,

DerwelsseEphewbringtein weisse Frucht/ der schwarßcein schwarsie/auffSaffranfarb

genepgt/vndwirdtvon der gemein Eptzewdeß Lacliigchepsscn.Der dritte dey dm Griechen

?Ic1ix,tregtkemeFrucht/sonderhatweisseklemereblln/ mu kleinen cckcchtenvnnd schonen

Blattern.

»raffivnnd AllerEphewlstscharpff/vndzcuchtauchzusammen/beschadigetdieNenienvndSenn-

Vermögt». adern.DieEphewBlMen/sovielalsmanauffcmmalzMschcndrepFmgem fassen mag/

zwep mal deß Tags in Wein getruncken/heplen die rote Ruhr. Ephcw Blumen zu rcmem

Puluer gesiosscn/vnd vnttr Oelvnnd ÄNchs durch einander zerschmelßt/vnnd vernnscht/

hcylen den Brandt. Die frische Blatter in Esslg gesotten/ oder rohe mit Brodt vermischt/

vnnd wolgestossen / vbcr gelegt/ sinot gut wlder die Gebrechen der Äcilßen. Der Safft auß

dcnBlattcrn vnd Samen geprest/mit gelb Viol öl/Honig vnd Mcrvermtscht/m dieNase

gcthan/sanfftigtden alten langwchrenttnWeßthumb deß Haupts / weder da sselb :si es auch

gut das Haupt mit dessm Safft/Esstgvnnd Rosenöl durch einander vainsscht j besir:che«

oder