Vermögen.
70 rcäacn OiolcolMz Erstes Buch/
gü!dcnAdem(tta:morrKoiäH8)hcylmvndhefftm dieWunden. Die von wegen dervur-purfarbenabcr p^crnicodalÄnigmenntwerdm/wennsiefnschsind/ haben sie ein grösserekrasstzusammmzu ziehen/dann wann sie getrocknet sind. Siemachm elN Wehthumb deßHaupts/vnddem jenigcn/sosievberfiüssiggencusi/fasi trunckenHlctrucknesind sonderlichgut in der Speist genommen/denen die Blut außspeyen/dcn Magensüchtigen/ vnnd welchedie rote Rhur habm.Dtcselb!gen auch nut Quitten klein geflossen/ mit (^ craro vnnd öl außwllder Rebblüct bmpl/vcrmischt vnd vbel gelegt, sind nütz vnd gut wider die Gebrechen derBlasen. Die Datteln (<2arioru1c5 dcchalben genenut/ dieweil sie einen Wehthumb deßHaupts machcn)sanfftigen vnd heylcn die Rauhe deß Halß.
ThcbaischcDatteln/ ?I^trnicc5l'I^l)aicX. palmul^ 1'IicbaicX.
Cap. crrrxj.
Je Brühe von den gesottenen Thebaischen Da«eln(Gnechisch ? riaeniceg.zu la-tein palmulX ^ebaics: gcncnnt)gelrunckcn/stilletvnd sanfftlgctdichitztgeFiber.^Bekrafftigttvndsiärckt/wann sie mit altem Methoder Honigwasscr wirt getrunsckcn.Die Thebaischc Datteln gesscn/haben auch diestlbige Wirckung. Es wirbt auch einWem dal auß gcmacht/vnd wlder vorgemcldte Schwachheiten gebraucht. Die Brüh/ dasicinngcsottcnsindt/alleingetruncken/odergegürgclt/zeuchttresslichzusammcnvnndnidcr-truckt.Dic Dattelnkcrnlin oder Steinlin werden m einem vngebacknen jndenen Gesäß/wiealle andcre/gcbrannt/darnach in Wein gelöscht vnnd gewaschen / vnnd m die Artznepen ver-mischt/damitdicAugbraengezicretwcrdm/angestrichen (welche Arßneycn <2HlWlcpIi2raGliechlsch gcnent wcrden)wie dergleichen andere/die man an statt deß 5poän zu gebrauchenvfiegt.Wann sie aber zum erstmmalnn gnug gebrannt worden sindt / soll man sie noch einman brennen/ vnd alles chun wie zuvor.Diest asch hat cm Krafft/damitsiezusamm zeucht/vnd die Schweyß vnd «lufftlöcher deß ^eibs stopfft.Sic hefftet/vnnd ist gut mit Narä» versmischt wtder das Träublm vnd Blattern der Augen i vnnd das außfallend Haar der Aug-bracn.VntcrtmcktmitWeinvmmscht/dasaußwachsendFleisch/vnndheyltdieGeschwcrzu.Aber zu solchem Gebrauch ist die äsch/so auß den Kcrnnen derDatteln / der nidrigen E«gnptischcnDattclba^mcn/welchci^Onechm(^^am^2c^Hnenna,/wtldtgebrennt/dasallerbeste.
DatttlbaUMsblÜetRmde/ k.^c, r^almX corrcx.
t..„g.
trafst v«5V«nnsg««»
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^?e Rinde deß Dattrlbaums / welche Griechisch llarc, auch 5p«Ke, zu iatcin^Z^aIiQXcorrcxgcncnnctwirl)ist das/dad»eblüendtF:uchtinn gewickelt vnd vmb-<-^Ogebenwirt/welchezu derDickmachungderwolriechendenSalben Wirt gebrauche.Die all?! beste ist eines guten Geruchs/zusammen ziehmd/schwehr/verschlossen / vnd inwen-digst st./)at eine Krafftidamit sie zusammen zeucht/dm Geschweren / die weiter vmb sichftesscn/schr dcquem/beftsiigt die cntbundenc/vnkrafftige Sennadern vnd 4äme/ klein gcstos-scn/wntvnte» diePfiastcrvnd Salbe»,vcrrmscht.IstdemHcrßschlag/demschwachenma-gcn/vnd gebrechlichen ^eber gut/wenn sie vnter die Pfiaster/die dazu dienen/wirt vermischt.Das Haar offt gewa sehen mit der Brüh/da dieseDattclblüet Deckel oder Rinde inn gesot-ten ist/wirdt davon schwartz. Sic wlrt nützlich getruncken wider die Gebrechen der Nieren/Blasen vnd innerlichen Gliedcr.Sle siilletvnd siopffct den Bauchftu ß / vnnd vorigen Flu ßder Fraweti.Hcylt den Grind vnd Raudigkeit/mtt Hartz vnd Wachs vermischt/in zwcntzigTagm vbergelegtHie Frucht/welche in dieser Rinde gewicklet vnnd behalten wirdt/ncnnenauch etliche ^!arcn,ctlicheande«
damit siczusammen zeuchtivnnd eben die Tugcnt vnnd Wirckung /welchedieRmdejda sieinn gewickelt ist/zu haben pfiegt/außgenommen daß sie zu der dickmachung der Salbenvn-tüchtigtst.DaswelsseMarckdeß Stamms snschvndrohegessen oder gekocht/ thut alles/was vonder Frucht oderBluellLorallus ge»ennct)lst gerühmt.
Granat-