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Kräuterbuch deß uralten unnd in aller Welt berühmtesten griechischen Scribenten Pedacii Dioscoridi Anazarbaei : von allerley wolriechenden Kräutern, Gewürtzen, köstlichen Olen und Salben, Bäumen, Hartzen, Gummi, Geträyt, Kochkräutern, scharpff-schmäckenden Kräutern und andern so allein zur Artzney gehörig
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Von allerlei) Oelc.

3?

Rattich Hel bestrichen will glat davonHie Egypticrbrauchen sich deß Rattichöls in jhmSxe;ß.

Schwach wolncchcnd Zonander öl/ oleum ^lelammnum.

Cap. llllj.

Asölaußdemschwafßmwolnechenden Corianver Samen/ Griechisch vnndzuiatem Oleum Ivlclanrninum genenntlwirt bereyt wie das Rattich öl/vnd hat eineKrafft denlsciblgen glclch.

Smfföl/ Oleum 5inar>lnum. Kap.

Btttyttmg

Enfföl / Gnechisch vnnd zu iatein Oleum 5in2l^inum,wirdt alsobrreytet.Manmimpt Senffsamcn / besprengt den Mit warmem Wasser/ geusi Baumöl dazu/'ond last wem zettlang alsovberclnandcrsichen^nndprcssct damachdas Dele auß. ^l,«^DttfesDel lst gut vnnd naffug wlder die alte langwlrlge Schmerlen vnnd Wehthumb/denn es zeucht dle Feuchugketten auß emem Gllcdt m das ander/ welches damit geschmiertworden ist.

^l^r^nonclXoii^ Oleum IVl^rceum, leu ^l)lcmum^

Cap. rlv.

As ölauffGnechlsch/^tvr5inon,zu ^atein/^lvrceUm oder IVlyrrmum geNMNt/ Bmytt»^! Wirt also bereyt.Man nlmpt die zarten vnd aller weychstc Blättcrvon dem schwar-ten wilden oder zamcn^vrro,siösi dlcsclblge/vndtruckct den Safftdarauß/vnndsovielals deß SafftS lst/thut man darzu öl aUß vnzeytlgm Dlmcn geprcsset / last darnachdm Safft sanwtdem öl auffemcm Kolftlver siedenlblß sic vollnsottcn seynd l wann das nungesshchen ist/son»mptman dasvberher schwimmendehcrab.Hicscs öl Wirtnoch aujfein an-se wttse/lttchttlchn gemacht. Man »lMf'tdte,arte BKitter/iF/?0iMb,ge ^o/sen/ tn Wa/servnd öl siedcn/vnd schöpfst das öl so oben auWhwimmet/hcrab. Co sind etliche/die wcrste«d»e Blatter ln öl/vnd stellen sie an die Sonnczu crweychel,. Etliche machen das öl mit Gra-

ist am Geschmack bltt.r/fcysi/grün/klar/durchsichtlg/am Geruch dem ^rc« gleich.Dieses öl hat elncKrafft/damlt es zusammen zcucht/vnd hart macht/ wllt de» halben vn- «^« ^

heylen vermischt. V«cmeg«k°Ist gut wlder die fließende Hauptgcschwcr/ den Brandt vnnd dle ausbrechende Blattern.Wie glelchfals wlder den Wolff des; hlndern/ond wlder die zernbene Schaden. Vertreibt/dl. klclcchten Schuppen/ hcylt die schrundcn deß afftern/ vnnd harte Knollen oderWarßcn/die sich offc am afftern vnnd an der Schäme der Feawenmlt grossem Schmerßcn begeben( (^«nä^IomatHGnechisch gencllt) verbessert dle <t.amc. Verhindert den vbcrstüsslgenSchweyß/ vnnd wlrdt wlder alle Gebrechen die einer zusamen ziehunge vnnd dick ma-chungebedörffcn/ vnd nötig semd mtt allcmNunen gebraucht.

Lorbmol/ Ol^onä^lmmon, Oleum lauiinum. Fäp. )cW

F5^Hrbeeröl/ Griechisch Daplininonj zu iatein Oleum Laurumm genent/wlröl AmM»«.^Halso bereyt. Mann läst dle Lorbeer/ wann sie zelttlg sind/ »n Wasser sieden / dann auß<^^oen Rlnden/ damit sie vMbgeben sind/ ficusi ein fcvstlgkelt/ d»e mit den Händen auß-gctruckt/ vnnd m cm bequem Gcsiiß cmpfallgen Wirt. Etliche ncmen Hel auß vl,zeytigenDlium / vnttd machen es mit wildem Galgant/ wolnechenden BinßkN/ vnnd Calmuszuvor dick/ thun darnach die zarte iorberblatter darzu / vnnd lassen es allesmil einallder sie-den. Andere thun Lorbeer zudenBlcktern/auffdaß davon das^>eleinen Geruch gcwm«ue. Etllche thun noch mehr dazu j ein wolricchcnd Gummi 5rvraxgenennt/ vnnd Myr-rhen. Vicallerbeste vnnd bequcmbsie iorbeerbäum zu diesem Öel sindt die mit den breyten

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