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1 (1875)
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517
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Der Kehlkopf.

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der Richtung, in welcher sie geworfen wurde, welche zugleich die ihrereigenen Lage ist, so dass sie die Luft immer mit ihrer Schärfe trifft.Wenn sie ihre translatorische Geschwindigkeit schon verbraucht hat, hatsie ihre Rotationsgeschwindigkeit noch nicht verbraucht, sie rotirt nochimmer, durch das Rotiren ist sie stabil, sie kann also jetzt nicht ohneweiteres herunterfallen, sondern, weil sie senkrecht zu ihrer Fläche derLuft einen grossen, und in der Richtung der Schärfe einen kleinen Wider-stand bietet, fällt sie in dieser letzteren Richtung zurück und gelangt indie Nähe dessen, der sie geworfen hat.

Der Mensch ist deshalb ungeeignet zum Fliegen, weil er kein Paarvon Flügeln mit seinen Brustmuskeln in hinreichend starke Bewegungversetzen könnte, um die bedeutende Last seines Körpers in die Lufthinauf zu heben. Schon unter den jetzt lebenden fliegenden Vögeln istkeiner von den Dimensionen und dem absoluten Gewichte des Menschen,und alle fliegenden Vögel haben eine starke Brustbeingräte und dem ent-sprechend entwickelte starke Brustmuskeln, wie solche dem Menschen nichtzukommen. Der Mensch würde also immer angewiesen sein, sich durchvon anderweitigen Kräften getriebene Maschinen in die Luft heben zulassen; diese selbst repräsentiren dann aber ein solches absolutes Gewicht,dass sie die Kraft nicht aufbringen können, um sich zu erheben, so dassbis jetzt dem Menschen das Erheben in die Luft nur mittelst des Luft-ballons möglich ist.

Stimme und Sprache.Der Kehlkopf.

Zu den combinirten Bewegungen gehören auch die, welche derStimme und Sprache dienen. Die menschliche Stimme wird hervor-gebracht durch die Schwingungen zweier elastischer Membranen, welcheman mit dem Namen der wahren Stimmbänder bezeichnet. Sie sind aneinem knorpeligen Gerüste befestigt, dessen einzelne Theile durch Muskelnso bewegt werden, dass dadurch die beiden Membranen, die beidenStimmbänder, mit ihren Rändern einander genähert oder von einanderentfernt werden, dass sie angespannt, dass sie erschlafft werdenkönnen n. s. w. Die Stimmbänder bestehen aus elastischen Fasern,untermischt mit Bindegewebe, und sind mit ihren vorderen Enden anden Schildknorpel zu beiden Seiten der Mittellinie desselben angeheftet;mit ihren hinteren Enden sind sie angeheftet an den Processus vocalisder Giessbeckenknorpel, welche ihrerseits eine Gelenkverbindung habenmit dem Ringknorpel, mit welchem auch der Schildknorpel Gelenk-verbindung hat.

Die Stimmbänder werden dadurch angespannt, dass der Schild-knorpel sich um eine Axe dreht, welche Sie sich durch seine unterenHörner gelegt denken müssen. Wenn er sich um diese Axe in der Weisedreht, dass sein vorderer oberer Theil, derjenige, welcher den sogenanntenAdamsapfel macht, nach vorn und nach abwärts gezogen wird, so wirddadurch die eine Anheftung des Stimmbandes von der andern entfernt