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Die Flüsterstimine.
um und wickelt dann das eine Ende desselben in eine in der Flächeliegende Spirale auf. Diesen Draht führt er durch den unteren Nasen-gaug ein, so dass die Spirale, welche er, um ihr ihre Rauhigkeiten zunehmen, mit Wachs bekleidet hat, auf dem Gaumensegel ruht. So wiedas Gaumensegel sich hebt, wird dies merklich durch eine seitlicheSchwankung des Drahtes, der zur Nase heraushängt. Wenn man von adurch ä und e in i übergeht, so bemerkt man, dass die Ablenkung immerstärker wird, zum Zeichen, dass beim i das Gaumensegel stärker hinauf-gezogen wird als bei den anderen Vocalen.
Von den Consonanten beruhen nur die M-, N- und NG-Laute, wiedie Vocalc, lediglich auf Resonanz. Sie unterscheiden sich von denVocalen dadurch, dass bei ihnen die Mundhöhle irgendwo geschlossenwird, entweder mit den Lippen, oder mit dem vorderen Theile der Zunge,oder mit dem mittleren oder hinteren Theile der Zunge, während beiden Vocalen der Mundkanal in seiner ganzen Länge offen ist. Weil dieseConsonanten wie die Vocale auf Resonanz beruhen, sind sie auch alsHalbvocale bezeichnet worden. Die übrigen Consonanten werden alle beigeschlossener Gaumenklappe gebildet, und es tritt entweder ein Verschlussim Mundkanale ein, das geschieht bei b, p, d, t, g und k, oder es wirdirgendwo ein von der Stimme unabhängiges accessorisches Geräuschgebildet, welches entweder für sich allein den Consonanten repräsentirt,wie dies bei den tonlosen Consonanten der Fall ist, oder welches nebendem Tone der Stimme erscheint, wie dies bei den tönenden Consonantender Fall ist.
(Ende des ersten Bandes.)
Drude von Adolf Ilnl/.luuisen in Wien
k. k. Universitiits-Uliclulrliekci-ui.