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Der Speichel.
geschrieben wurde, in grosser Ausdehnung begründet ist, und dass mandeshalb das Fortschreiten des Bieres gegenüber dem Branntweine imGanzen als eine Wohlthat für die Menschen ansehen niuss.
Ich will die Lehre von den Nahrungsmitteln nicht schlicssen ohnenoch einige Daten über den täglichen Verbrauch an solchen anzugeben.Nach J. Forst er enthielt die lägliche Nahrung von vier erwachsenenMännern im Mittel 2945,9 Gramme Wasser, 131,2 Grm. Eiwcisssub-stanzen, 88,4 Grm. Fett und 392,3 Grm. Kohlehydrate. Die Menge derErweisskörper ist möglicher Weise zu hoch angegeben , da sie aus demStickstoff'gehalt des Trockenrückstandes berechnet wurde. Es waren indiesen Nahrungsmengen zusammen 312,2 Grm. Kohlenstoff und 20,3 Grm.Stickstoff. Viel geringere Mittelwerthe gab die Kost von Ffründnerinnen.Hier fand sich 67 Grm. Eiweiss, 38,2 Grm. Fett und 265,9 Grm. Kohle-hydrate. Das 7 Wochen alte Kind eines Arbeiters verzehrte täglich29,3 Grm. Eiweiss, 19,5 Grm. Fett und 120 Grm. Kohlehydrate. Dasim fünften Lebensmonat stehende Kind eines Beamten, das mit conden-sirter Milch genährt wurde, 21,28 Grm. Eiweiss, 18,39 Grm. Fett und120 Grm. Kohlehydrate. Diese Zahlen illustriren deutlich wie vielgrösser das Nahrungsbedürfniss des Kindes im Vergleiche zu seinemGewichte ist, denn das 7 Wochen alte Kind des Arbeiters verzehrtetäglich 4,5 Grm. Stickstoff und 81 Grm. Kohlenstoff, also an Stickstoffzwischensener Mann consumirte.
und j, an Kohlenstoff mehr als \ von dem, was ein erwach-
Die Verdauung.
Der Speichel.
Wir haben bis jetzt von den Nahrungsmitteln als solchen gehandeltund gehen nun über zu den Voränderungen, welche sie innerhalb desKörpers erleiden, zu der Lehre von der Verdauung. Der erste Ver-dauungssaft, mit welchem die Nahrungsmittel in Berührung kommen, istder gemischte Mundspeichel. Auf die Fette und auf die Eiwcisskörpcrscheint derselbe keine besondere Einwirkung zu haben; aber seit einerllcihc von Jahren ist es durch Leuchs bekannt, dass der Speichel dieStärke in Dextrin und Zucker umwandelt. Er übt diese Wirkung nurlangsam und schwierig aus auf rohe Stärke, dagegen übt er sie bei derTemperatur des menschlichen Körpers in sehr kurzer Zeit aus auf ge-kochte Stärke, auf Stärkekleister, und es ist ja bekannt, dass wir alleStärke, welche wir gemessen, entweder im gekochten oder geröstetenZustande zu uns nehmen. Um sich von der Einwirkung des Speichels aufStärkekleister zu überzeugen nimmt man eine Portion Mundspeichel, setztdazu etwas dünnen Stärkekleister, schüttelt beides durcheinander und stelltes in ein Wasserbad von 38". Nach kurzer Zeit, schon in den erstenMinuten, bemerkt man, wenn man die Flüssigkeit herausnimmt, dass inderselben eine Veränderung eingetreten ist. Man findet, dass sie wenigertrüb, weniger undurchsichtig ist, und auch weniger dicklich. Sie ist dünn-flüssiger, limpider, und wenn man jetzt ansäuert und Jodtinctur hinzusetzt,