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Die Vog-eleier.
Körper am vortheilhaftesten ausgenützt wird. Es zeigt sieh, dass diemeisten Leute eine grössere Menge von Fleisch vertragen, wenn sie ab-wechselnd frisches und geräuchertes Fleisch bekommen, als wenn sie nurfrisches bekommen. Manche Menschen, die es nicht durchführen können,Mittags und Abends frisches Fleisch zu essen, die davon Diarrhoe be-kommen, können es durchführen, Mittags frisches, Abends geräuchertesFleisch oder umgekehrt zu essen. Der Vorwurf, dass gesalzenes undgeräuchertes Fleisch Scorbut erzeuge, gilt nur da, wo ausschliesslichSalzfleisch genossen wird, und frisches Fleisch und frische Gemüse fehlen.Einer besonderen Erwähnung verdient noch das Fleisch der Fische.Es enthält alle nahrhaften Bestandtheile dos Fleisches der Säugethiereund der Vögel, aber es hat einen grösseren Wassergehalt. Es kann alsovollkommen die Fleischnahrung ersetzen, nur müssen etwas grössereQuantitäten davon eingeführt werden. Dass die Fische die Fleischnahrungvollkommen ersetzen können, das zeigt sich an der Fischerbevölkerungder deutschen Nord- und Ostseeküsten, die das ganze Jahr über, ausseran den höchsten Festtagen, kein anderes Fleisch als Fischfleisch isst,und nichtsdestoweniger sich durch Grösse, Stärke, Arbeitsfähigkeit undnamentlich durch Ausdauer in Wind und Wetter auszeichnet. Bei unsim Binnenlande haben die Fische im Allgemeinen Luxuspreise, so dasssie keine wesentliche Bolle bei der Volksernährung spielen. Es könntedies jedoch an einigen Orten, namentlich an den Seen Oberösterreichsund des Salzkammergutes anders sein. Ein Theil unserer ländlichen Be-völkerung in jenen Gegenden leidet unter dem Mangel an Fleischuahruug.Die Leute essen nicht gerade wenig, sie hungern nicht, aber sie essennnzweckmässig. Dass sie wirklich durch den Mangel an Fleischuahrungleiden, davon überzeugt man sich am besten, wenn man von Dorf zuDorf geht und sich überall die Familie des Fleischhauers ansieht. Diesescheint immer einer andern Menschenrace, als die übrige ländliche Be-völkerung anzugehören. Der Fehler wird schon während der Aufzuchtgemacht. Das Fleisch, welches zu Hause in der Familie gekocht undmit den Kindern verzehrt werden sollte, isst der Vater Sonntags imWirthshause, und die Kinder, denen es vor andern Noth thäte, werdenfast ausschliesslich mit vegetabilischer Nahrung und Milch gefüttert. Unddoch könnten an manchen dieser Seen, z. B. am Attersee, die müssigenKinder leicht so viel Fische mit der Angel fangen, wie sie zur Begulirungihrer Ernährung brauchen. Aber die ordinären Fische, die verschiedenenCyprinusarten, die dort in Menge vorkommen, sind verachtet, weil sieviele Gräten haben. Man überlässt ihren Fang, auch da wo Niemandam Angeln gehindert wird, ja oft da, wo das Haus selbst eine Fischerei-gerechtigkeit besitzt, ausschliesslich den Fischern von Brofession, unddiese füttern damit Forellen und Saiblinge, um solche um hohen Breisnach Ischl und nacb Wion zu verkaufen.
Die Vogeleier.
Das Volk schreibt den Eiern einen ganz besondern Nährwerth zu.Wenn wir die Menge der Eiweisskörper in den Eiern mit denen imFleische vergleichen, so ist dies durchaus nicht gerechtfertigt. Ausser-dem Vitellin, dem Eiweisskörper des Dotters, enthält der letztere ein