Die Mechanik der Herzpumpe.
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in den Stumpf eine Glasröhre hineinsetzte, durch die man auf die Klappensehen konnte, und die Glasröhre mit einem Kautschuksohlaueho verband.Nun wurde Flüssigkeit hindurohgetrieben und der Stand der Klappe be-obachtet. Auch jetzt legten sich die Klappen nicht an die Wand, sondernhottirten in der Flüssigkeit. Man hat aber auch hier nicht die Bedingun-gen hergestellt, wie sie im Leben vorhanden sind. Im Leben ist die Wandder Aorta glatt und gibt nicht zur Bildung von Wirbeln Veranlassung;hier aber hatte man ein Glasrohr hineingesteckt, das einen vorspringen-den Band bildete. Also gerade an der Stelle, wo die Klappe sich anlegensollte, musste sich ein Wirbel bilden und das feste Anlegen der Klappeverhindern; Bie musste im steten Flottiren erhalten werden. Der directeBeweis, dass sich die
Klappen wirklich an die Fig. 26.
Wand anlegen, ist durcheinen Vorsuch geliefertworden, den Ludwig inseinem Lehrbuche, demauch die beistehende Fi-gur entnommen ist, be-schrieben hat. Beim Her-zen des Schweines ist dieKlappe, die dem rechtenCoronarostium gegenüber-steht, in beträchtlicherAusdehnung an das Herz-ficisch angewachsen, dieKlappe aber, welche demlinken Coronarostium ge-genübersteht, ist gar nichtangewachsen, und diesedeckt deshalb im todtenSchweineherzen noch im-mer das Ostium. In dieseCoronaria wird nun, nach-dem sie früher von aussenangeschnitten wurde, eineFederspule, Fig. 26 a, ein-geführt, so dass die Flüs-sigkeit, welche man in dasOstium hineintreibt, ausdieser ausfüesst. Dannwird das Herz in einenconischen Trog, Fig. 26 a,hineingesetzt und in denlinken Vorhof eine hohehölzerne Bohre, Fig. 26 b b,gesteckt, die von einemHahne c durchbohrt ist.Die Aorta wird nicht dicht über den Coronarostien abgeschnitten, sondernes wird der ganze Arcus aortae daran gelassen, und die von ihm ab-
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