49 200
1901
07 900
1902
74 500
1903
81 000
1904
an orientiert uns
nachstehende
74 900
1905 .
. . 128 100
96 500
1906 .
. . 99 600
58 400
1907 .
. . 126 500
112 700
1908 .
. . 121 600
Rhizoma Rhei: Ueber die Abstammung und über die Produktions-gebiete der Szetschuan-Droge sind wir in neuerer Zeit ziemlich gut unter-richtet worden, über den „nördlichen Rhabarber" hat Tschirch Auf-klärung gegeben. Stapelplätze in China sind: Kanton, Hankow, Tientsinund Shanghai. Für den Export kommt in erster Linie Shanghai in Betracht.Hier treffen die ersten Zufuhren im März-April ein und gelangen im Juli-August in Europa auf den Markt. Mehrfach hat man über schlechte Ver-packung (Kisten) geklagt, die Droge kam feucht an. Hamburg beherrschtden Rhabarbermarkt, hat London weit überflügelt. Der Export ausShanghai betrug (in pikuls): 1898: 5993, 1899: 4011, 1900: 4258, 1901: 2705,1902: 4082, 1903: 3156, 1904: 3743, 1905: 4228, 1906: 5012, 1907: 4856,1908: 4814, 1909: 5522. Früher ging etwa V, des Exportes nach Amerika,seit 1907 aber bedeutend weniger.
Ueber die Hamburger ZufuhrenZusammenstellung (Werte in kg):
1897 . .
1898 . ,
1899 .
1900 . .Wir finden den niedrigsten Preis 1901 (180 M der Doppelzentner),
den höchsten 1903 (257 M), außerdem fallen uns die stark vermehrten Zu-fuhren der letzten Jahre auf. Diese sind nun nicht einem steigenden Ver-brauch in Deutschland zuzuschreiben, sondern zeigen die Bedeutung Ham-burgs als Weltmarkt. In den Listen früherer Jahre finden wir unter denExportartikeln keinen Rhabarber. Noch 1899 lassen sich nur knapp10 000 kg Ausfuhr ermitteln; damals gingen 830 kg nach Frankreich,980 kg nach Schweden, 1500 kg nach Rußland und 5000 kg nach England.Leider ist die Ausfuhr der letzten Jahre nicht zusammengestellt. In denEinzellisten waren 1905 und 1908 nachstehende Ausweise enthalten:
1905 1908
Export seewärts über Bremen.......9500 kg 5200 kg
nach Rußland (Ostsee) . . . 4300 „ 8700 „
(Schw. Meer) . 1400 „ 6800 „
England.......2200 „ 12500 „
Belgien....... 3500 „ 2100 „
Frankreich......6600 „ 2300 „
Spanien....... 1800 „ 3000 „
Italien........5300 „ 2600 „
Triest........ 1900 „ 2100 „
Brasilien.......1800 „ 3000 „
38 300 kg 48 300 kg
Diese Zahlen geben die Ausfuhr zu niedrig an, denn bei vielen anderenLändern, die wie Schweden, Norwegen, Dänemark die Droge von Hamburgerhalten, ist dieselbe nicht nominell aufgeführt, sondern mit „anrlerenmedizinischen Wurzeln und Rinden" zusammengefaßt. Es dürfte jetzt dieAusfuhr nach fremden Ländern vermutlieh ungefähr 60 000 kg betragen,wozu noch die Ausfuhren mit der Eisenbahn in die Nachbarländer kämen.Eine Schätzung des deutschen Konsums muß selbst als annähernde Schätzungmit großen Fehlergrenzen rechnen. Nach einer Mitteilung aus Leipzig