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3 (1910) Wurzeln
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für bessere Sorten sämtlicher mittelamerikanischerStaaten.

Was die Bewertung der einzelnen Handelssorten anlangt, so findenwir in den verschiedenen Jahren folgende Durchschnittspreise (per 100 kg)in Hamburg, Panama: 288422 M, Guatemala: 185266 M, RepublikHonduras: 242288 M., Britisch-Honduras: 250257 M, Kolumbien:257 M, Costarika: 235 M. Weit tiefer im Preise steht aber Mexiko, die8391 M erzielte 6 ).

Schließlich sei noch erwähnt, wohin die Hamburger Ausfuhrengehen. Ständige Käufer sind Rußland (mit 2040 000 kg jährlich), England,Spanien, Portugal und Belgien; Gelegenheitskäufer sind: die Türkei,Indien, Chile, Brasilien, Aegypten, Arabien, Frankreich. Im Sarsaparillen-handel steht seit einigen Jahren Hamburg an zweiter Stelle(hinter New York).

Radix Senegae: Zunächst sei daran erinnert, daß sich das Pro-duktionsgebiet gegen früher verschoben hat, worauf Hartwich auf-merksam machte (vergl. bei Radix Ipecacuanhae). 1900 wurde in einemreichen Erntejahr der Gesamtertrag auf 300 000 Pfund englisch angegeben,1903 (Mittelernte) auf 200 000 Pfund. Die Senegaernte ist nicht ausschließ-lich von dem Gedeihen der Pflanzen abhängig. Beim Freiwerden vonArbeitskräften durch geringe Getreide- oder Baumwolleernten und durchschlechten Geschäftsgang steigt der Ernteertrag der Droge. Ebenso beifrühzeitigem Schluß der Getreideernte. Starke Fröste im Spätherbsthemmen die Ernte. Diese Verhältnisse bedingen große Preisdifferenzen,zumal die Droge ein Spekulationsobjekt ist. Ein New Yorker Maximal-preis war 1903 mit IS 15 cts per 1 Pfund englisch, ein niedriger Preis 1901mit 30 cts für das gleiche Quantum. In Hamburg waren niedrige Preise18981899 mit 291 M per 100 kg, hohe Preise 1904 und 1905 mit 489 M.Die Einfuhr in Hamburg wird durch folgende Zahlen belegt:

Einfuhr:

1898 ..........24 100 kg

1899 ..........31 200

1900 ..........60 400

1901 ..........42 800

1902 ..........41 100

1903 ..........62 400

1904 ..........38 800

1905 ..........47 800

1906 ..........48 800

1907 ..........45 400

1908 ..........52 200

2 / 3 bis 3 / 4 der Zufuhren kommen aus den Vereinigten Staaten(New York), der Rest direkt aus Kanada oder über England. Hamburg

ö) Die Ausfulirwege haben sich ebenfalls gegen früher e was geändert. Exportplätzesind in Mexiko vornehmlich Tampico und Vera-Cruz, ferner am (rolf von Honduras Belize(für England», Punta Gorda, Levingston, Puerto Barrios und Trujillo Besonders Puerto Barrioserlangt größere Bedeutung, da von dort die 433 km lange interozeanische Eisenbahn nach SanJose am Stillen Ozean geht. Am Stillen Ozean soll sich auUer in San Jose die Droge sammelnin Corinto, S. Juan del tiur und Panama Für Kurland ist noch Kingston auf Jamaika zunennen. Die kolumbische Droge wird naturgemäß in Carragena verschifft, Sabanil'a geht alr-Exporthafen ganz zurück.