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3 (1910) Wurzeln
Entstehung
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1905 . . . 344 900 kg (131,4 M)

1906 . . . 303 200 (139,4)

1907 ... 361 500 (118,7)

1908 . . . 352 400 (127,9)

120 800 kg (158,6 M)154 000 (152,7)152 500 (122)135 600 (118,7)

Hiernach führt Hamburg im Mittel 108 975 kg aus, seit 1903 freilichmehr. Die Literatur gibt als Produzenten an: Italien, Südfrankreich,Spanien und Kleinasien. Aus den Listen geht aber hervor, daß einständiger Produzent Rußland sowie Griechenland ist. Nach Hamburgkommt stets russischer Succus, griechischer allerdings selten. Nachder Literatur ist der meiste Succus des deutschen Handels italienischenUrsprungs. Dies traf bis vor kurzer Zeit zu, jetzt aber nicht mehr. Dennnach den Listen müssen wir in Deutsehland größere Succus-fabriken besitzen 3 ) und zwar in der Rheinprovinz, oder südlichvon dieser oder in der Maingegend. Hamburg empfängt nämlichaus derRheinprovinz" steigende Mengen Succus. In früheren Jahren war dies nichtder Fall (1898 und 1899 noch nicht). Die ,,Rheinprovinz" lieferte nachHamburg 1901: 13 100, 1902: 35 800, 1904: 93 700, 1905: 81700, 1907:128 600, 1908: 131 300 kg. Hierdurch wird es erklärlich, daß von Hamburggrößere Mengen Süßholz nach der Rheinprovinz gehen. Die Fabrikationmacht sich die Lagerbestände des russischen Süßholzes zunutze. Tn derBewertung steht deutscher Süßholzsaft gleich hinter dem italienischenund weit über dem russischen und kleinasiatischen. 1907 und 1908 kammehr deutscher als italienischer Succus nach Hamburg.

Radix Sarsaparillae: Der Konsum an Sarsaparille ist gegen früherungemein zurückgegangen. Noch Anfang der 70er Jahre empfing Hamburgjährlich etwa 150 000 kg, wovon ein sehr großer Teil in Deutschland selbstverbraucht wurde. Jetzt lassen sich folgende Zufuhren des HamburgerMarktes ermitteln (die in Klammer gesetzten Zahlen sind die Durchschnitts-preise per 100 kg):

1897.

. 55 500 kg

(164 M)

1903. .

. 90 200 kg

(199 M)

1898.

. 57 200

(204)

1904. .

. 88 100

(155)

1899.

. 93 800

(150)

1905. .

. 95 800

(148)

1900.

. 114 200

(184)

1906. .

. 128 500

(164)

1901.

. 105 400

(146)

1907. .

. 120 500

(180 ,.)

1902.

. 130 600

(168)

1908. .

. 151 600

(175)

Die höchste Importziffer haben wir 1908, die niedrigste 1897, denhöchsten Preisstand 1898, den niedrigsten 1905. Durchschnittlich kamenim Jahre etwa 100 000 kg nach Hamburg.

Wieviel ist nun von diesen Mengen transite von Hamburg weitergegangen und welche Mengen sind annähernd ins deutsche Zollgebietgelangt ? Eine Durchsicht der Speziallisten der einzelnen Länder ergabfolgende Ausfuhrbeträge:

1897 .

. . 53 600 kg

1903 . .

. . 75 300 kg

1898 .

. . 50 800

1904 . .

. . 45 800

1899 .

. . 85 700 .

1905 . .

. . 50 700

1900 .

. . 69 000

1906 . .

. . 62 900

1901 .

. . 76 300

1907 . .

. . 81 400

1902 .

. . 94 700

1908 . .

. . 81 100

3) Nach na hträglich erhaltener Auskunft (Dr. Waigel-Hamburg) befindet sich in Cölneine größere Succusfabrik (Firma Franz Coblenzer)