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Das Wasser.
erbracht, allein es ist unrichtig, das Wasser allgemein als alleinige U r 'sache von ansteckenden Krankheiten anzusehen, vielmehr muß angenommenwerden, daß bei der Entstehung und Ausbreitung von Krankheitenlokale Verhältnisse, Bodenverhältnisse etc. eine wesentliche Rolle spielen(Thyphushäuser, Typhusstraßen). Auch durch das Nutzwasser (Pute-,Wasch-, Badewasser) können pathogene Keime Verbreitung erfahren,indem sie durch Wunden etc. in den menschlichen Organismus gelange 11oder in Fugen und Ritzen der Stubenböden Nährmaterial zu ihrer Ver-mehrung finden und von da aus gelegentlich auf den Menschen gelangen-3. Bach- und Flußwasser. Die oberirdischen Gewässer, die Bächeund Flüsse haben, je nach der Art und Menge der ihnen zufließendenTagewässer, je nach den geologischen Bodenverhältnissen, nach Jahreszeitund Temperatur, je nach der Zufuhr von Abwässern aus menschlichenAnsiedelungen, aus gewerblichen und industriellen Anlagen die ver-schiedenste Zusammensetzung. Solange dieselben nur unkultiviertesTerrain durchfließen (Gebirgswässer, Oberlauf der Flüsse), sind sie sehrrein und ist ihre Zusammensetzung denen der Quellen ähnlich; fließenaber Tagewässer aus bebautem Land oder gar Abwässer aus Städten,Dörfern und industriellen Anlagen zu, so wird das Wasser mehr uqOmehr verändert und verunreinigt. So enthält die Irwell ]
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in der Nähed. Quellen
unterhalbManchester
Organ. Kohlenstoff ....
N in Nitraten und Nitriten . .Chlor.........
7.80
0.187
0.025
0.004
0.021
1.150
3.72
55.801.1730.3320.7400.7079.630
15.04
Die Größe der Verunreinigung ist, abgesehen von der Art unMenge der zufließenden Abwässer, auch von der Wassermasse und Strogeschwindigkeit des Flusses wesentlich abhängig. Bei hinreichender »edünnung und bei genügend raschem Stromlauf ist eine Verunreinig 11 ooft kaum nachweisbar. Der Grund dafür liegt in der sog. ,,Seli' preinigung der Flüsse", welche Uffelmann 2 auf folgende Ursacnzurückführt:
1. Schwebende Bestandteile, organischer und unorganischer S* 8 ^ 'sinken bald rascher, bald langsamer zu Boden und werden dadurchdem Wasser abgeschieden; sie bilden den Schlamm und Schlick aut öBoden des Flußbettes.
1 Nach den Mitteilungen der englischen Kominission für VerhütungFlußverunreinigung; Wolf'fhügel, Wasserversorgung 43. — ^ BerlineiWochenschr. 1892, 423.