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Alkaloidhaltige Genußmittel.
Dextrin kann auch nach bekannter Methode (zweistündige Inversionund Bestimmung des gebildeten Zuckers) quantitativ bestimmt werden.
11. Mikroskopische Prüfung. Dieselbe hat vor allem EücksicWzu nehmen auf die Anwesenheit von Kakaoschalen und fremden Stärke-sorten, ferner auf die Beimengung von zerriebenen Hasel-, Erd- undKokosnüssen, von Mandeln, Saflor etc.
Die Schalen erkennt man an der großzelligen Oberhaut und an denkleinen, verdickten, porenfreien, unverholzten Zellen aus der innerenFläche der Samenschale. Das Auffinden von Spiralgefäßen allein genügtnicht (wenn dieselben nicht in großer Menge vorhanden sind), da aucndie Kotyledonen Spiralgefäße besitzen.
Im Kakaomehl dürfen keine anderen Pormelemente gefunden werdetals die mit Stärke, Fett und Eiweiß oder mit violettem Pigment er-füllten Zellen der Keimblätter, Teile der Samenhaut mit den charakte-ristischen keulenförmigen Haaren und vereinzelte GefäßbündelfragmentS'
Selbstverständlich ist auf die Gewebsfragmente beigemischter G«'würze Rücksicht zu nehmen.
Bei der Prüfung auf fremde Stärke ist auf die Stärke verschiedene 1Gewürze, welche den Kakaopräparaten beigemengt sind, zu achten. " ieStärkekörner fast aller Mehlarten sind größer, als die des Kakao; alDähnlichsten ist noch die Eichelstärke.
Zum Nachweise von Hasel-, Erd- etc. Nüssen sucht man am bestennach Fragmenten der Samenhaut.
Über die Ermittelung des Hafermehlgehaltes im Haferkakao sie"A. Goske, Ztschr. öff. Chem. 1902. 8, 22.
Siehe auch A. Tschirch u. O. Oesterle, Anatom. Atlas der Pharmkognosie u. Nahrungsmittelkunde, 24. — J. Möller, Mikroskopie der Nahr.-Genuß m. etc. .
Über den quantitativen Nachweis von Kakaoschalen siehe F. * l ,singer, Ztschr. öff. Chem. 1899 5, 27. 391. — P. Welmans, Das. 1899- °<479 und 1901. 7, 491. (Anhaltspunkte für die Anwesenheit von Schalen könn egeben die Erhöhung der Asche, der Jod- und Säurezahl des Fettes, der in kauWasser löslichen Substanz, der Furfurolzahl, die Erniedrigung des N-Gehaltes)
Anhaltspunkte zur Beurteilung. 1
1. Kakaomasse, Kakaopulver, ebenso Schokolade dürfen keinenfremde pflanzliche Beimengungen (Mehl, Stärke etc.), keine Zusätze v °'Kakaoschalen, von Gelatine, Tragant, Dextrin und keine fremden Min er .bestandteile (soweit sie nicht durch das Aufschließen hinein gel an ^ ■und keine fremden tierischen und pflanzlichen Fette enthalten. &Schokoladen ist ein bis l°/ 0 steigender Zusatz von Gewürzen gestat
2. Kakaomasse enthält 2—5°/ 0 Asche und 48—54% Fett.
3. Kakaopulver enthält wechselnde, d. h. willkürliche Mengen 2und es wird daher, je nachdem mehr oder weniger Fett entzogen wu
1 Nach den Vereinb.