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Kurzes Lehrbuch der Nahrungsmittel-Chemie : mit 21 Abb.
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Kakao und Kakaopräparate.

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°" nicht als solche vorgebildet in den Kakaobohnen vorhanden; sieentstehen beim Rösten der Bohnen aus einem Glykoside, welches durch

. es Wasser, verdünnte Säuren und diastatisches Ferment in Glykose,ein Gemenge von Theobromin und etwas Koffein und Kakaorot ge-halten wird.

Die prozentische Zusammensetzung der Asche ist nach J. König} °%ende:

K 2 0 I Na 2 0

CaO

MgO I Fe 2 0 :

Bohnen'Schalen 2

31.2838.06

1.33

1.80

5.0714.87

16.2612 65

0.14

5.87

PA

so

SiO,

Cl

40.4612.83

3.742.64

1.5113.96

0.851.44

Schwankungen: K 2 0 = 23.437.3; CaO = 2.911.1;MgO = 16.020.7; P 2 0 5 = 30.049.9%.

sieh r *^ e Zusammensetzung der Kakaoschalen und deren Asche

e noch A. Petermann, Bullet, de la stat. agric. exp. ä Gembloux 1887;u gers Vierteljahrsschr. 1888. 3, 38.

Kakaopräparate. 3

1. Kakaomasse; darunter versteht man den gerösteten, von Schalend Keimen befreiten, gemahlenen und unter Erwärmen auf 7080 °C.einen Teig umgewandelten Kakao, der also außer einigen Schalen-a gmenten nur die Gewebsteile und Inhaltsstofle der Kakaosamen enthält.2- Entölter Kakao, Kakaopulver, leicht löslicher Kakao,, geschlossener Kakao. Alle diese Bezeichnungen sind fast gleich-eutend und werden gebraucht für eine in Pulverform gebrachte Kakao-SSe , welcher durch Auspressen bei gelinder Wärme etwa die Hälfterettes entzogen wurde. Indessen wird dieses, abgesehen vom Fett-ige, unveränderte Kakaopulver nur selten in den Handel gebracht;gewöhnlich wird die Masse außerdem mit kohlensauren Alkalien undla gnesia verrieben.

ist ^^ er nacl1 h olland i scner Methode hergestellte, leicht lösliche Kakao

durch Rösten unter Zusatz von Pottasche und Magnesia gewonnen;

s er Jenig e von F. W. Gaedke in Hamburg durch Aufschließen mit kohlen-

a «re m Ammon. Der holländische Kakao hat einen wesentlich höheren

st 6 alt an Asche (besonders Kali), der Gaedke-Kakao an Ammoniak-

^stoff, a l s der gewöhnliche Kakao. Die Bezeichnungleicht löslicher

d aka o" i s t für den mit kohlensaurem Kali etc. aufgeschlossenen hollän-

^scher, Kakao nicht berechtigt; die Masse bleibt nur leichter und gleich-

a *ger in Wasser suspendiert, ohne ein Pulver abzusetzen; die Löslich-

xt der N-haltigen Substanz durch künstlichen Magensaft scheint eher

na , 'v mndert als erhöht (vergl. S. 570). Die Alkalien als solche wirken

a chteilig auf die Verdauung; durch Zusatz der Alkalien wird eine teil-

BiiiB. 1 Mittel v <»> 7 Analysen. - 2 Mittel von 2 Analysen. - 3 Vergl. F. Fil-eer . Forschungsb. 1895. 2, 255; Ztschr. öff. Chem. 1898. 4, 809.