Kakao und Kakaopräparate.
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werbsäuregehalt bei grünem Tee mindestens 10°/ 0 > bei schwarzemmindestens 7.5 °/ 0 (Katechn!).
Vergl. die Untersuchung und Beurteilung des Tees nach den Beschlüssendes Vereins schweizer analyt. Chem. (Lebensmittelbuch 131) und nach dem Ent-würfe für d. codex alimentäres Austriacus (Ztschr. f. Nahr.-Unters., Hygiene undw <Wenk. 1895. 9, 85.
Über Mate, die getrockneten Blätter von Hex paraguayensis, siehe dieputschen Vereinbarungen III, 62; ferner: Der Paraguaytee von F.W. Negernd L. Vanino. Stuttgart 1903.
3. Kakao und Kakaopräparate. 1
Die Kakaobohnen sind die Samen des mexikanischen Kakaobaumes,heobroma Cacao, einer Büttneriacee. Der 10—15m hohe Baum trägt,
ultiviert zweimal, wild nur einmal im Jahre, gurkenähnliche, mit 10r'angsrippen versehene, in frischem Zustande orangegelbliche, getrocknet^ungefärbte Früchte von 10—15 cm Länge und 5—7 cm Breite,Welche ein eßbares Mus enthalten, in dem bis zu 40 in fünf Längs-ten, horizontal aufeinander liegende Samen eingebettet sind. Dietarnen sind unregelmäßig, bohnenförmig, 16—27 mm lang, 10 —15 mm
re it und 4 —7 mm dick. Je nach der Zubereitung unterscheidet man| er otteten und ungerotteten (Sonnen-)Kakao. Werden die aus den
r üehten herausgenommenen Samen möglichst von dem anhängenden Mus
«freit und an der Sonne getrocknet, so erhält man den bitter und herbe
°hmeckenden ungerotteten (Sonnen-)Kakao; werden dagegen die^amen i u m it Blättern zugedeckten Trögen oder in Haufen einige Tage
er Gärung überlassen und sodann an der Sonne getrocknet, so resultiert
er gerottete Kakao mit mildem, aromatischem Geschmack.d Um die Kakaobohnen für den Genuß vorzubereiten, werden sie wiez 6r , Kaffee geröstet. Nach dem Rösten werden sie durch Maschinen
e) -drückt und dann durch eine Art Kornfegemaschine von den Hüllen^trennt Schließlich werden die Kerne noch einer Reinigung mittels
erner Handsiebe unterworfen, um die Keime und schimmeligen TeileZ]x entfernen.
In der Tabelle auf S. 568 ist die Zusammensetzung der rohen,
bereiteten Bohnen im Mittel von je 7 Analysen (nach H. Weigmann )gegeben.b D as Alkaloid des Kakaos (das dem Koffein nahe verwandte Theo-
rom in 3 ) ist dem Koffein sehr ähnlich; in kaltem Wasser, Benzol, Petrol-
Ij er v ^ u ßer der auf S. 228 angegebenen Literatur siehe noch A.Mjtscherhc Ii,Jan n akao «"d die Schokolade. Berlin bei A. Hirschwald 18o9 - P. Tro-Kak a WSky > BeitrÄge ™ pharmakognostischeu und chemischen Kennte* desBÄ S ; D^ert. Dorpat 1875. - P. Zipperer, Die Schokoladefabukat,on.u! rlln 1901 bei m «■,.„„ _ 2 J König I. 1889, 1019; siehe ferner H. Be-
. . _. b .„«« oq<-> h«q — H. Bekurts.
-""i Dei M Knvn __ ' .1 Köniff I. 188», IUI», o«>"° _ ZT ,
Uas .«nd aHartJX ArchA Pharm. 1892. 280 689 - H. Bek«UChi 893 ' 231 > 687. - H.Thiel, Forschungen. 1894. 1, 219. - D.metlnl-
O.H,(OH,),N 4 O t .