Tee.
563
Das Tein des Tees ist identisch mit dem Koffein; es ist in Ver-ödung mit Gerbsäure im Tee vorhanden und in heißem Wasser lös-. ü (Trübung von kalt gewordenem Tee). Tein kristallisiert aus Wasser. «ngen weißen Nadeln von seidenartigem Glanz; die Menge desselbenlee wird sehr verschieden angegeben 1 , was wohl zum größten Teil
dlrcb 4r,,„„„j________:_ .__ i_j_.„ m_-„i..-ij __________ rL_j__ v.„j:__i. :_i..
»ußerd
cd Anwendung wenig exakter Teinbestimmungsmethoden bedingt ist;
Gradeabhä
em ist ja auch die Zusammensetzung von Pflanzenteilen in hohemvon der Kultur der Pflanze, der Erntezeit, dem Alter des Blattes etc.
^^Pg; junge Teeblätter enthalten mehr Tein als ausgewachsene.
~_ rr, behalt an Tein gibt keinen Maßstab für die Güte des Tees.
"""" Teeabfälle enthalten oft viel Tein.
Arl,«^ S' - H - Molisch, Grundr. d. Histochemie, 14; R. Sachs, WürzburgerAr °eit en III. 1; 30 .
„ ■*■• Kossei 2 hat noch ein zweites Alkaloid im Teeextrakte auf-un den, das Theophyllin, C ? H 8 N 4 0 2 , eine dem Theobromin isomere Base,duft kerisches öl, Teeöl, der Hauptträger des angenehmen Tee-
0.6«/ '
v.' , 'o
ficht
ist in grünem Tee bis zu etwa l°/ 0 , in schwarzem Tee bis zuenthalten; nach H. Molisch 3 ist dasselbe im lebenden Blattevorhanden, sondern entwickelt sich erst während der Bereitung.Sa h D besonderer Bedeutung ist im Tee die Gerbsäure, der Haupt-e nach Eichengerbsäure; auch Boheasäure wurde aufgefunden. Deralt an Gerbsäure nimmt mit dem voranschreitenden Wachstem deratter zu. Grüner Tee enthält mehr Gerbstoff, ätherisches Öl undss erlösliche Bestandteile als schwarzer Tee.stnff Stickstoffsubstanz des Tees besteht größtenteils aus Protein-
aus a (7 °~ 80 7n des Gesamt-N), zu 16—18% aus Tein und 3—4%Amidpverbindungen.
Der Ätherextrakt besteht vorwiegend aus Tein, Wachs und Gerbstoff.Wah 6r den Ascnenbestandte ilen ist der Gehalt an Mangan
" chtenswert, welcher bis zu 1.5% gefunden wurde.Blatt Zwecke der Bereitung des Teegetränkes werden
^ 2 . ter mit siedend heißem Wasser Übergossen und einige Minutenreich 0 " gelassen - Läßt man la °ge ziehen, so wird der Tee gerbstoff-fätv, . Und bit ter, kocht man den Tee, so verflüchtigt sich das AromaFisches Öl).
Zufällige Beimengungen und Verfälschungen.w , Tees V0T1 Ceylon und Java, sowie die chinesischen gelben Tees
T ep 0hne Zusätze in den Handel gebracht; dagegen soll der schwarzegesi b lne ° ZuSatz VOn duftenden Blumen erhalten, die später wieder ab-
die
werden.
«Ctio
b:bi
1 s„ T
»«o B . ^o erhi °lton P. H. Paul u. A. J. Cownley (Pharm. Journ and Trans-it 4RP0? 88 f»l 9 24; Chem.-Ztg. 1888. 12, ßep. 225) aus 28 Sorten Tee 3.22•** 34.7,°' P- DvorkoyitBoh (Berl Ber. 1891. 24, 1945) aus 29 Sorten 2.141.3 9 !l 5 /»' A. Juckenak „. A. Hilger (Forschungsber 1897 3 152) nur<WV.1'• Tei " in der Trockensubstanz.- 2 Hoppe-Seyler., Ztochr physiol."• !889. IS oqu 3 ß..... j„ „;„ov w^whemie der pflanzl. Genußm., 14.
ä - 13, 298.
3 Grundr. einer Histochemie der pflanzl.
36"