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Alkaloidhaltige Genußmittel.
Lösung wird eingedampft, bei 100° getrocknet, gewogen, hierauf ver-ascht und die Asche gleichfalls gewogen.
b) Nach H. Röttger. l 20 g unverletzte Kaffeebohnen werden UJeinen Erlenmayerschen Kolben von etwa 230 ccm Inhalt gewogen, beigewöhnlicher Temperatur mit 50 ccm 50 proz. Alkohol Übergossen, sofortgenau 1 Minute umgeschüttelt und dann 1 / 2 Stunde stehen gelassen-Nach dieser Zeit filtriert man den Alkohol durch ein kleines Wattefilt erzuerst in ein kleines Kölbchen, dann nochmals, um ein völlig klaresFiltrat zu gewinnen, durch das gleiche Filter in einen 250 ccm-Kolben-Die im Erlenmeyersehen Kolben zurückgebliebenen Bohnen werdenwieder mit 50 ccm 50 proz. Alkohol übergössen, 1 Minute geschüttelund l j 2 Stunde stehen gelassen; dann wird der Alkohol wieder durcnobiges Filter in den 250 ccm-Kolben filtriert. Diese Arbeit wiederholman sodann noch ein drittes Mal, gießt den nun noch erhaltenen Abz u eaber durch einen Trichter mit Siebplatte in ein zweites Kölbchen, spuldie Bohnen mit etwas Alkohol ab und filtriert dann auch diesen letzte
Abzug durch das Wattefilter in den 250 ccm-Kolben. Das Filter WJ
das
noch mit etwas 50 proz. Alkohol gewaschen, und dann ergänzt manFiltrat auf 250 ccm.
In 50 ccm dieses Auszuges = 4 g Bohnen werden Extrakt und Ascn(wie bei „Wein") bestimmt; der Aschengehalt wird von dem Extrasgehalte in Abzug gebracht.
Man kann mit dieser Bestimmung auch eine Prüfung auf event. s |, B Dfundene Fettung, Ölung des Kaffees verbinden, indem man die in den Kolgewogenen Bohnen mit 50 ccm niedrig siedendem Petroläther übergießt, bis ,Sieden erwärmt, '/* Minute im Sieden beläßt und dann das Lösungsmittel du' ^ein kleines Filter in einen gewogenen Fettkollien abfiltriert. Man bell» 1 !noch zweimal in der gleichen Weise, verdunstet die filtrierten Abzüge, trocKden Rückstand 1 / i Stunde im Wassertrockenschranke und wiegt. . „ 3
Die Bohnen im Erlenmeyerschen Kolben befreit man durch sc k wa °i e itErwärmen und Kiiiblasen von Luft vom anhaftenden Petroläther und beb*"nun wie oben mit 50 proz. Alkohol. . g „
Den Pest des oben gewonnenen alkoholischen Abzuges (200 ccm =Bohnen) kann man auch zu einer Zuckerbestimmung verwenden. jjj
Derselbe wird in einer Porzellanschale auf etwa 50 ccm eingeengt, "'100 ccm-Kölbchen übergeführt, vorsichtig mit Bleiessig gefällt und auf 1"aufgefüllt. Man filtriert, gibt 75 ccm Filtrat (= 12 g Bohnen) in ein 10( j' ül itKölbchen, fällt das überschüssige Blei mit festem, phosphorsaurem Natron, ^gauf 100 ccm auf und filtriert. Von diesem Filtrate werden 85 ccm = ' .°_Bohnen in einem 150 ccm-Kölbchen mit 5 ccm HCl (spez. Gew. = 1.19) &▼* ^neutralisiert und auf 150 ccm (I) aufgefüllt. In 25 oder 50 ccm bestimmt ^ gden Zucker. — Andere 50 ccm dieser Lösung (I) werden in ein entsprecnKölbchen (Kjeldahls Zersetzungskolben mit teilweise abgesprengtem Hals I ^bracht und mit 2 ccm HCl (spez. Gew. 1.19) 2 1 /, Stunden am Rückflußkühle'^^dem Wasserbade erhitzt. Dann neutralisiert man mit NaOH, führt, event. ^Filtration durch Watte, in einen 100 ccm-Kolben über, füllt auf 100 ccm .•'"bestimmt wieder den Zuckergehalt. ,tz er
Siehe auch: J. König, Ztschr. angew. Chem. 1888, 631. — A. »*'
' Nicht veröffentlicht.