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Kurzes Lehrbuch der Nahrungsmittel-Chemie : mit 21 Abb.
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Alkaloidhaltige Genußmittel.

gebracht und in abgemessenen Mengen der Zucker vor und nach derInversion bestimmt. C. Kornauth. 1

Bei Kaffeesurrogaten kann auch ein abgemessener Teil des beiderBestimmung des wäßrigen Extraktes" (Nr. 8) erhaltenen Filtratesim Wasserbade eingedampft, mit 9 Oproz. Alkohol allmählich aufgenommen)die Lösung wieder verdunstet und nochmals mit Wasser aufgenommenwerden; in dieser Lösung wird der Zucker gewichtsanalytisch bestimmt.

6. Bestimmung der in Zucker überführbaren Stoffe. Dieselbekann in dem mit Alkohol extrahierten Materiale (Nr. 5) nach der S. 347angegebenen Methode der Stärkebestimmung in Gewürzen ausgeführtwerden.

7. Bestimmung der Rohfaser. Wie bei Gewürzen. S. 346.Siehe auch J. König, Ztschr. f. Unters, d. Nähr.- u. Genußm. 1898. 1. 1"

8. Bestimmung der Extraktausbeute. Wäßriger Extrakt.

a) 10 g lufttrockne Substanz werden in einem Becherglase (oderKupferbecher) mit 200 g Wasser Übergossen und das Gesamtgewicht nachZugabe eines Glasstabes festgestellt. Man erhitzt dann unter Umrührenund Vermeidung des Überschäumens zum Kochen und läßt 5 Minutenlang leicht sieden. Nach dem Erkalten füllt man auf das ursprünglich 6Gewicht auf, mischt gut und filtriert. 2550 ccm Filtrat werden autdem Wasserbade eingedampft, der Rückstand nach 3 stündigem Trocknenim Wassertrockenschranke gewogen und auf 100 g Kaffee umgerechnet(H. Trillich 2 ).

b) 3 g Trockensubstanz werden andauernd mit Wasser gekocht;durch ein gewogenes Filter filtriert, mit heißem Wasser gut ausge-waschen und das Filter samt dem unlöslichen Rückstande getrocknet undgewogen; das erhaltene Gewicht stellt nach Abzug der Asche die un-löslichen Bestandteile vor (C. Kornauth 3 ).

c) 30 g werden mit 500 ccm Wasser ca. 6 Stdn. auf dem Wasser-bade digeriert, die Masse durch ein gewogenes Filter filtriert und derRückstand so lange mit Wasser ausgewaschen, bis das Filtrat 1000 ccinbeträgt; der Rückstand auf dem Filter wird getrocknet, gewogen u»daraus die Menge der in Wasser löslichen Stoffe berechnet (Krauch )Eindampfen des Extraktes und Wägen desselben ist unzulässig, welhierbei Substanzen verflüchtigt werden.

In der Analyse ist die angewendete Methode anzugehen! Siehe noCMoscheies u. R. Stelzner, Chem.-Ztg. 1892. 16, 261.

9. Bestimmung des Koffeins.

a) Nach A. Juckenack und A. Hilger. 5 20g fein gemahlenerKaffee bezw. 20 g zerriebenes Surrogat (oder Tee) werden mit 90UBWasser bei Zimmertemperatur in einem gewogenen Becherglase einig

1 Mitt. aus dem pharm. Inst. u. Lab. f. angew. Chem. in Erlangen, He ^(1890), 1; Ztschr. angew. Chem. 1890, 499. 2 Forschungsb. 1894. 1, 41*3 1. c. 17. * Berl. Ber. 1878. 11, 277. 6 Forschungsb. 1897. 4, 49. 1*