Kaffee, Kaffeesurrogate.
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Forsehungsb. 1895. 2, 223. — E. Herfeldt und A. Stutzer, Ztschr. angew.,/iem. 1895, 469. — A. Jnckeuak u. A. Hilger, Forschungsb. 1897. 4, 119^ 'w tabellarische Übersicht über die Änderung des Gehaltes der Kaffeesamen ann verschiedenen Bestandteilen infolge des Röstens, sowie über die VeränderungenW S Kaffeefet tes beim Rösten der Kaffeesamen). — W. L. A. Warnier, Pharm.w eekbl. 1899; Ztschr. f. Unters, d. Nähr.- u. Genußm. 1900. 3, 255.
Kaffeeersatzstoffe.
Kaffeeersatzstoffe, Kaffeesurrogate sind pflanzliche Stoffe,«che, geröstet, karamelisiert beim Ausziehen mit Wasser ein kaffee-a nhches Getränk liefern. Die Surrogate dienen teilweise als Ersatz-tel für Kaffee, teilweise werden sie als Zusatzmittel verwendet.Als Eohstoffe zur Herstellung von Kaffeeersatzstoffen können alle. lehydrat-, gerbstoff- und ölhaltigen pflanzlichen Stoffe dienen, sofern16 nicht verdorben oder gesundheitsschädlich sind.Als Kaffeeersatzstoffe kommen zur Zeit in den Handel: Zubereitungenaus gebranntem Zucker,
au s zuckerhaltigen Wurzeln (Zichorien, Zuckerrüben, Löwenzahn,Er dmandel),
a us zuckerreichen Früchten (Feigen, Datteln, Johannisbrot),aus mehlhaltigen Früchten (Roggen, Gerste, Malz, Leguminosen, Eicheln),an s fettreichen Rohstoffen (Erdnuß, Dattelkerne), endlich Mischungenverschiedener Ersatzstoffe.
Über die Zusammensetzung der Eohstoffe siehe in den Kapitelnüi? mUSe " und „Obst", außerdem bei J. König, Die menschlichen Nahrungs-j ' " en «ßmittel; über die Zusammensetzung der Zichorienwurzel siehe
' W olff, Ztschr. f. Unters, d. Nähr.- u. Genußm. 1890. 3, 593.s j , Über die Zusammensetzung einer großen Reihe von Kaffeesurrogatenbe' T?- H ' Trillicl1 , Die Kaffeesurrogate. Hygienische Tagesfragen V. München1 Rieger 1889. — C. Kornauth, Mitt. a. d. pharm. Inst. u. Lab. f. angew.Zt em - d - Univ. Erlangen von A. Hilger 1890. III, 1. — R. Wolffenstein,Tj SChr - angew. Chem. 1890, 84. — H. Trillich, Das. 1891, 540. — G. Lange,Dip'i? ' 51 °- — H - Trillich, Das. 1894, 203; 1896, 440. — K. Lehmann,_ Fabrikation des Surrogatkaffees und des Tafelsenfs. Wien, Hartlebens Verlag,ty m - Mansfeld, Pharm. Ctrlh. 1894. 35, 196. — R. Pfister, Schweiz.oc nenschr. f. Chem. u. Pharm. 1896. 34, 54.
Weitaus die größte Anzahl Surrogate hat mit dem echten Kaffee
Ur das dunkle Aussehen des Absudes und den brenzlichen Geschmack
« eme uisam, ist aber weit entfernt davon, ein Surrogat, ein Ersatzmittel
^ r d en Kaffee zu sein, infolge gänzlichen Fehlens der den Kaffee
er tvoll machenden Bestandteile; sie bieten nichts, was anregend auf das
e rvensystem wirken könnte.
(Ma
a) Der
Kaffee-Verfälschungen.
s Kaffee wird, um geringe Beschaffenheit der Ware
de v 6l UDd Schäden > havarierte, mißfarbige, unreife etc. Ware) zu vercke n oder um eine bessere Beschaffenheit vorzutäuschen: