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Kurzes Lehrbuch der Nahrungsmittel-Chemie : mit 21 Abb.
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Kaffee, Kaffeesurrogate.

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pirn. Der Kaifeestrauch hat gegenüberstehende, glatte, glänzende, 10.5 cman ge, ganzrandige, läoglicheiförmige, lederartige Blätter. Die Fruchtdesselben ist eine zweifächerige Steinbeere, unserer Kirsche ähnlich mitmer fleischigen Hülle umgeben, welche zwei mit ihren platten Seitenan einander liegende Samenkerne (Bohnen) einschließt. Die rohen Bohnen' . eirund, an der Rückenseite gewölbt, an der Innenseite flach undjt einem Längsspalt versehen. Manchmal schlägt ein Same fehl, in-gedessen der andere, sich ausdehnend, Zylinderform annimmt; dieseamen sind als Perlkaffee bekannt. Der Liberia-Kaffee hat größere. amen _ als der arabische. Da der Kaffeebaum 8 Monate lang blüht, sott die Früchte von ungleicher Reife und müssen öfter gelesen werden.ln Kaffeestrauch liefert 1 5 kg Bohnen. Die gesammelten Beeren/den in Arabien und Ostindien durch künstliche Wärme getrocknet,i Walzen zerquetscht und die Hülsen mittels Schwingen entfernt; inestindien werden die frischen Früchte zerquetscht, das Fruchtfleischtternt, die Samen in Wasser quellen gelassen, getrocknet, nun dießienschalen zerquetscht und abgesiebt; in Java überläßt man dier Uchte einer Gärung, die Fruchthüllen werden dann entfernt und diemen m it Hilfe einer Mühle von den Samenschalen befreit., -Die Kaffeebohnen des Handels sind also die von der Frucht-' a »e, der äußeren und zum Teil auch der inneren (bis auf die in deran gsfurche [Naht] der flachen Seite der Bohne haften gebliebene) Samen-aut (Silberhaut) befreiten Samenkerne (das Sameneiweiß, Endosperm) des^ eebaumes, i Q welchem an einem Ende seitlich der kleine Keim ein-schlössen ist. Die Fruchtschale und das Samengehäuse finden als"^akka- oder Sultankaffee" Verwendung.

Wft ,. le glänzende Samenhaut besteht aus zusammengeschrumpftem, dünn-wede 6m Parench y m mit sehr undeutlicher Struktur der Zellen, deren WändeIn r" Verll0 ' zt noch verkorkt sind, aber auch keine reine Cellulosereaktion geben.<} Urcl les ® m Parenchym sind charakteristische Sklerenchymzellen eingelagert, welcheRieht e ' verholzte Wände und zahlreiche spaltenförmige, stets in der gleichen

tu «g schiefgestellte Tüpfel ausgezeichnet sind (Leitzellen).Un . as Endosperm setzt sich in der Peripherie aus kleinen, fast kubischen,ge ^P f elten, weiter nach innen aus größeren polygonalen, lückenlos aneinanderbet r ' ! en ' P° rös verdickten Zellen zusammen, deren Wände, besonders in Wasserersch 6t ' knoti g> perlschnurartig aufgetrieben, in der Fläche netzartig verdicktbei fl e,nen - Schon geringe, Bruchstücke dieser Membran können alsLeitmaterialH 2 8q Untersuchung von Kaffeepulvern dienen. Dieselbe färbt sich mit J undV\ ' besteht also aus reiner Cellulose.

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iKdrnige Inhalt der Kndospermzellen enthält Tropfen farblosen, festendie d T enÖles 'i Amylumkörner sind nur vereinzelt, meist gar nicht gefunden;Ur ch alleinigen Zusatz von H 2 S0 4 bewirkte ßwker und Eiweiß; Eisenchlorid färbt grün (Gselbe- ,° Sperms in etwas Ammoniak und läßt dies verdunsten, so färben sich die-

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" Ur ch alleinigen Zusatz von H 2 S0 4 bewirkte Kotfärbung des Inhaltes deutetdesF , 6r un<1 Eiweiß; Eisenchlorid färbt grün (Gerbsäure). Legt man Schnitteselb«; 1 osperms in etwas Ammoniak und läßt dies verdunsten, so färben sich die-H,So Ul ' ch Bildung von Viridinsäure grün, beim nachherigen Betupfen mit konz.^W. Der mikrochemische Nachweis des Koffeins in der Kaffee-Öle,, ! ? ber die mikroskopische Unterscheidung der Fette von den ätherischen

a s 'ehe H. Molisch 1 e. 10.

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ger , Nahrungsmittelchemie. 2. Aufl.

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