Branntweine und Liköre
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des Piltrates in 500 cem Wasser auf. Bei Gegenwart von Methylalkohol^t diese Lösung mehr oder weniger stark deutlich violett gefärbt; reiner^tiiylalkol gibt nur eine ganz schwach rötlichgelb gefärbte Lösung. Eslst zweckmäßig, mit reinem Äthylalkohol, gegebenenfalls auch mitselbst bereiteten Mischungen von Methyl- und Äthylalkohol, Gegen-ve rsuche anzustellen. (Vereinb.)1so Slehe aueh das Verfahren von A. Trillat und Jul. Wolff, Compt. rend.
ci v 127,232 ; 1899 - 128 > 438 ; Ann - chim - anal - 1899 - 4 > 183; ztschr - f- Unters -
*• Nähr.- u . Genußm. 1899. 2, 950. — S. P. Mulliken u. H. Scudder, Amer.~" e m. Journ. 1900. 24, 244; Jahresber. für Agrikulturchemie 1900, 687. —
• B - Prescott, Arch. f. Pharm. 1901. 4, 86.j 17. Zur Prüfung auf ätherische Öle schüttelt man mit Äther aus und
«* diesen langsam verdunsten. Den Rückstand kann man auf Geschmack undAhf 1 ? m ' ü,(Jn Bei schwer flüchtigen ätherischen Ölen kann man auch den^.'kohol verjagen (bei 60 — 70°), den Rückstand mit Petroläther ausschütteln, umzi le , ätl ierisehen Öle zu isolieren; den Rückstand von der Petrolätherbehandluug
eht man mit absolutem Alkohol aus, um Glyzerin und Harze zu gewinnen.
18. Zur Bestimmung der Ätherarten destilliert man dieselben ab, «er-k z * sie durch Kochen mit Kalihydratlösung am Rucknußkühler, prüft die Ab-De t? g "' l(1 ' G er"«h auf die freigewordenen Alkohole und destilliert diese ab.ß en Rückstand des Destillates versetzt man mit Schwefelsäure bis zur sauren^eaktion, wodurch die an Alkali gebundenen Säuren abgeschieden werden; letztere
uer » abdestilliert oder mit Äther ausgeschüttelt.4l 19. Die Cholinprobe von H. Struve. Siehe Ztschr. anal. Chem. 1902.
Verfälschungen und zufällige Beimengungen der Branntweine.
Als solche sind x anzusehen:
a) Das Vermischen von Edelbranntweinen mit Kartoffelspiritus mit° de r ohne Zusatz von Aromastoffen; Vergären von Zucker oder zucker-altl gen Stoffen mit den wertvolleren Rohstoffen der Edelb rannt weine;*>) die künstliche Herstellung von Branntweinen im engeren Sinneer Zuhilfenahme von Extrakten und Essenzen;c ) Zusätze von Mineralsäuren, scharfschmeckenden Pflanzenstoffen,| es undheitsschädlichen Bitterstoffen und Farbstoffen, von künstlichenStoffen zu Likören;
vq d) die Verwendung von denaturiertem Branntwein zur Herstellung11 ^inkbranntweinen;
e ) Gegenwart größerer Mengen von Nebenerzeugnissen der Garungnd Destillation, sowie von gesundheitsschädlichen Metallsalzen.
Beurteilung.
Rftl , B ei der Beurteilung der Branntweine ist zu unterscheiden zwischenflehen Produkten, die auf sog. kaltem Wege hergestellt werden (die* 61st en Liköre), und solchen, die durch Destillation gewonnen wurden.,, V D » auf kaltem Wege hergestellten Liköre unterliegen be-z *gUch ibr „ r Zusammensetzung k ei ner Norm; bei denselben_ist vor allem
Wach den Vereinb.