Branntweine und Liköre.
539
e ) Beim Kochen mit Alkali färbt sich aldehydhaltiger Brannt-wein gelb.
34 oa' elle noch E Rieter, Schweiz. Wochenschr. f. Chem. u. Pharm. 1896.' «37j Forschungsb. 1896. 3, 259.
10 t> ■^ ur ^ uro ^ 10 ccm Branntwein bezw. Destillat werden mit^ Tropfen Anilinöl und 2 — 3 Tropfen Salzsäure vom spez. Gew. 1.125etzt; bei Gegenwart von Furfurol tritt mehr oder weniger rosaroteFärbung auf. (Jorissen. 1 )
f " 1 S ( ' Reaktion kann zur quantitativen Bestimmung des Furfurolskolorimetrischem Wege benutzt werden. Vergleichslösung: 1 T.«tturol in 500 000 T. 50 proz. Alkohol.
fend y» lg1 ' AIb ' Ber ge> Chem.-Ztg. 1894. 18, 1323. — Ed. Mohler, Compt.Schw " • ni ' 53; Hil g ers Vierteljahrsschr. 1891. 8, 66. — Vorschriften d.L t ? ,z en.seheii Alkoholverwaltung, Ztschr. anal. Chem. 1892. 31, 98. —komJ" ' Conl P t - ren <i- 1890. 111, 236; Chem.-Ztg. 1890. 14, Rep. 252 (Vor-teil und Bildung des Furfurols).
b e ■_ Bestimmung der Gesamtester. 50—100 ccm Branntwein,
We ,{ . zuc kerhaltigen oder gefärbten Branntweinen deren Destillat 2 ,Unt 6t \ 1U einem K °l Den aus Jenaer Glas zunächst mit 7 10 Norm.-Alkalir Verwendung von Phenolphtalein genau neutralisiert, dann mit einerA ], essen en, je nach dem Estergehalte sich richtenden Menge J / 10 Norm.-Wird d rS6tzt Und 10 Minuten am Rückflußkühler gekocht. Hierauf(Ph l überscnussi ge Alkali mit Y 10 Norm.-Schw«felsäure zurücktitriert^ en olphtalein als Indikator). Die zur Verseifung der Ester in 100 ccmannt Wein erforderliche Menge Vin Norm.-Alkali wird als EsterzahlDeze ichnet.
i; lv an kann die Ester auch als Essigester berechnen. — 1 ccm/ io^orm.-Alkali = 0.0088 Essigsäureäthylester (C 2 H 3 0 2 .C 2 H 6 ).
Karbc
1896 2f» r Und Jandrier ( Ann - Chim - a nal - appliq. 1896. 1, 367; Chem.-Ztg.
Werde« V e P' 275 ) verwenden als Verseifungsmittel Zuckerkalk (auf 1 T. Kalk
f. Zucker und so viel Zuckerwasser verwendet, daß die Lösung
«'erde,,
ca. i/
/j u
halt en 2 U ' r ' llal ist); dieser ist ohne Einwirkung auf die stets in Alkoholen ent-dal ler f " ^Wehyde, welche bei der gewöhnlichen Verseifung ebenfalls gebunden,16 herzählen zu hoch gefunden worden.
*teth f Nacn weis von Denaturierungsmitteln (Pyridinbasen undyialkohol) in Trinkbranntweinen.
V T/t Nachwei s von Pyridinbasen. Eine größere Menge (mindestensabdenr Branntw ein wird mit Schwefelsäure angesäuert, der AlkoholAlkaV Und der R ückstalld stark engeengt. Auf Zusatz von festem
G er \ zu de m Rückstande tritt nach dem Erwärmen der charakteristische
y der Pyridinbasen auf.
Äur weiteren Kennzeichnung der Pyridinbasen wird der Emdampf-
Unw! BerL ß er- 1888. 13, 2439; vergl. Neuman „- Wender, Ztschr. f. Nahr.-*«nW "^ 1891- 5, 1 (Kritik d. Methode). - 2 Verdünnt man den Brannt-et so dem gleichen Volumen Wasser und destilliert bis auf einen kleinen? e «en sämtliche Ester bis auf Spuren in das Destillat über.