Branntweine und Liköre.
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11 der Birne befindet, und 150 mal kräftig durchgeschüttelt. Dann bringt
^ a " denselben in seine ursprüngliche Lage und senkt ihn wieder in
en Glaszylinder. Nach wenigen Sekunden scheidet sich das Chloroform
^us der milchigen Flüssigkeit ab; einige an der Wand hängen gebliebene
loroformtropfen werden leicht durch Drehen des Apparates um seine
ertikalaxe losgelöst und mit dem übrigen Chloroform vereinigt. Nach
Wa 10 Minuten liest man den Stand des Chloroformmeniscus ab.
Hat man diese Operation mit reinem Äthylalkohol vorgenommen,
, erhält man den sog. Nullpunkt, die Basis der Steighöhen, welche für
en Apparat und für jedes Chloroform zuerst festgestellt werden muß.
Arbeitet man mit einem zu prüfenden Branntweine, so bringt man
°n der gefundenen Steighöhe den Nullpunkt in Abzug und sucht in
Tabelle XVII am Schlüsse für ieden V,™ ccm Steighöhe den Fuselöl-
ETPVloU ■ TT , ' 1(H1 B
alt m Volumprozent des 30proz. Alkohols.Crn die Volumprozente Fuselöl im ursprünglichen Branntweine zu
find
en > bedient man sich folgender Formel:
^(100 4- a)
x =
100
in welcher
Et __ ,
— der aus der Tabelle genommene Fuselölgehalt,
= die Anzahl Kubikzentimeter Wasser oder Alkohol, die zu 100 ccmdes Destillats zugesetzt werden mußten, um das spez. Gew. 0.96564zu erzielen,
— Volum-Prozentgehalt des Branntweins an Fuselöl.
^ill man in einem sehr fuselarmen Alkohol den Fuselgehalt be-^ Jörnen, so ist eine Anreicherung des Fuselöls nötig. Zu diesem Zweckeerfährt man nach A. Stutzer und R. Maul, Ztschr. anal. Chem.1896 - 35, 159.
das weiteren Verfahren zur Bestimmung des Fuselöls seien noch erwähnt
v md Von E. Beckmann, Ztschr. f. Unters, d. Nähr.- u. Genußm. 1899. 2, 709Berl l *°l- 4, 1059; ferner die kapillarimetrische Methode von Traube,2o "<£?*• 188(J - 19,892 und die stalagmometrische Methode, Berl. Ber. 1887,Jah' r i Siehe ferner: x - Kocques, Anal. chim. anal, appliq. 1897. 2, 141;
es "' f. Agrikulturchem. 1897. 20, 749.
13 - Nachweis und Bestimmung des Aldehyds. Zweckmäßig ver-zuk man das Destillat ( etwa 100 ccm) von 500 ccm Branntwein; bei^ckerhaltigen oder gefärbten Branntweinen ist stets das Destillat zu
en den. D er qualitative Nachweis erfolgt
1- alö 8un 8 ,
W a ,f UChsinl ösung:0.5g reinstes Diamantfuchsin werden in V> Liter destilliertem
*'SS('i- .,„ J . • © _ .. cu •__ * ,,«/1 mit. P.111PV
a ) mit einer durch schweflige Säure entfärbten Fuchsin-
L 0 ;T r Unter schwachem Erwärmen gelöst, die Lösung filtriert und mit eineihaltT r 0n 3 - 9 g schwefliger Säure (§O t ) in «/i Liter Wasser ge.mscht; der Ue-CLi 6r 0 Lösttn « ^r schwefligen Säure ist jodometrisch festzustellen. Nach \ erlauive" w " r , Stun den ist die Mischung wasserhell, falls ein wirkhch reines Fuebsin
nuet wurde.diir, i zu untersuchende Branntwein wird mit so viel Wasser ver-Unt ' daß seine Alkoholstärke ungefähr 30 Vol.-Proz. beträgt. In ein