Branntweine und Liköre.
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Wenn die Färbung zuweilen bei Zusatz von Alkoholäther nicht eintritt,*°M aber ohne diesen Zusatz, so liegt das an der sauren Reaktion des Alkohol-athers.
Siehe noch J. Nessler u. M. Barth, Ztschr. anal. Chem. 1883. 22, 87.r-Th. Roman u. G. Delluc, Journ. Pharm. Chim. 1900(6), 12, 265; Jahresb.'■ Agrikulturchem. 1900, 688 (Zink in Alkohol, Nachw. m. Urobihn).
12. Bestimmung des Fuselöls.
Die schweizerische Alkoholverwaltung 1 führt vor der quantitativen^uselölbestimmung folgende Prüfungen auf höhere Alkohole (Nachbrand-Produkte) aus:
a) Die Jorissensehe Furfurolprobe, weil sich in vielen Fällen ge-2ei gt hat, daß Sprite, die einen nachweisbaren Furfurolgehalt ergaben,^"-ch bei der weiteren Prüfung auf chemischem Wege und
Urcn Kostprobe sich als minderwertig erwiesen.
b) Die Uffelmannsche Ausschüttelungsmethode mitChloroform:
200 ccm eines auf 20°/ 0 verdünnten Sprites werden mit20 ccm Chloroform ausgeschüttelt; nach Verdunstung desChloroforms soll kein deutlicher Geruch nach alkoholischen Ver-einigungen wahrnehmbar sein.R Die quantitative Bestimmung des Fuselöls, dieBestimmung der „Nebenerzeugnisse der Gärung und Destillation" 2^ rf olgt durch Ausschütteln des auf einen Alkoholgehalt von^4.7 Gew.-Proz. (= 30 Vol.-Proz.) verdünnten Branntweines mitChloroform (nach der B. Eöseschen Methode in der Modi-kati °n von A. Stutzer, O. Reitmair und Eug. Seil 3 ).
Schüttelt man Chloroform mit einem Gemische, das außer WasserI n . d Äthylalkohol noch höhere Homologe des letzteren enthält —'S* derselben Temperatur und denselben Mengenverhältnissen vonnioroform und Mischung —, so erfährt das Chloroform eine wesent-./* & r °'ßere Zunahme, als beim Durchschütteln mit einem ausschließ-en G eirichte
j: , s ,u «ere Zunahme, als beim Durehschutti— ---- -------
n &en Gemische von Wasser und Äthylalkohol vom gleichen spezifischen
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- Ermittelt man also das Sättigungsvermögen von Chloro-.'" lil i- ein Gemisch von Wasser und dem zu untersuchenden Wem-
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ZZV\ vo " bestimmtem spez. Gewicht, bei festgesetzten Temperatur-
Fig. 20.
der a Mengenverhältnissen, so kann man dann leicht entscheiden, ob
r Weingeist fuselölhaltig ist oder nicht. Wnrzfeld-
w . fer zur Ausführung der Fuselölbestimmung nötige t Kos %"°,J^ehiehe) Apparat« (Fig. 20) besteht aus einem unten »l*™^*JSch, "»l Z «MUM, Zylinder von ca. 2ecm Durchmesser, an welchem „b,,. eme graduu ,t,
27, ' ^chr. f. Spirit,In<L 1898. 16, 810; Hilgers viortoljahrsschr. 1893. 8,
t» rT Ver g'- die amtlichen Vorschriften in der Beilage zu Nn 83 * «gg£19m Deutsche Reich v. 81. Juli 1900, 383; Ztschr. f. Unters, d. Nähr, u. Genußm.
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d. 4. Vers. bayr. Vertr. d. angew. Chem.
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6 - — — * Siehe
____________________ Viertel-ite 10O3. "> «~»i -----o-
188»! 4,"2027860 (hier ein Verzeichnis der älteren Literatur).
ö oi'''" ber g 1885, 27. - A> <>oo.__-
y. K
:.0- Reitmair, Ztschr. angew. Chem. 1890, 622. - V«*L d. B*f. mHUler Wjahr sschl , ' 1886 . !, if 3 , 117; 1888. 3, 424; 1890. 5, 489 K -Arisch, Arb. aus d. Kaiserl, Ges.-Amte 1889 5. 891, H Jger