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Kurzes Lehrbuch der Nahrungsmittel-Chemie : mit 21 Abb.
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Branntweine und Liköre.

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<, Ausbeute. In der Praxis der Spiritusbereitung' aus stärkemehlhaltigen' Wen finden gewisse Verluste statt. Dieselben verteilen sich nach M. MärkerUl >aufgeschlossenes Stärkemehl (12°/ 0 )j au f unvergorene gelöste Substanzen* °estem Betriebe 4%, bei mittlerem 7°/o, bei schlechtem Betriebe 12% derS J'ungstähigen Substanz), auf Produkte von Nebengärungen, Verdunstung vonin T°' etc ' ^' e Menge ^es P ro Kilogramm Stärkemehl zu erzielenden Alkohols^ Literprozenten stellt sich bei bestem Betriebe auf 63.2, bei gutem auf 57.5,1 schlechtem Betriebe auf 52.0 Literprozente.

Untersuchung der Branntweine. 1

1- Spezifisches Gewicht. Bestimmung wie bei Wein.

2. Der Alkoholgehalt wird bei Spirituosen mit geringem Extrakt-

' aus dem spezifischen Gewichte unter Benutzung der Alkoholtabelle

n *- Windisch bestimmt; ist der Extraktgehalt höher als l°/o> so

"ach der Destillationsmethode, wie bei Wein, zu verfahren. Brannt-

*ne mit sehr hohem Alkoholgehalte verdünnt man vor der Destillation

aem gleichen Volumen Wasser. Zuckerreiche Liköre werden gleich-

s (zur Vermeidung des Anbrennens der Bückstände) vor der Destillation

. Wasser verdünnt. Esterreiche Branntweine werden vor der Destillation

Alkali schwach alkalisch gemacht.

Uas Destillat kann später für die Fuselölbestimmung verwendet werden.,. Bei Likören, Essenzen mit größeren Mengen an ätherischem Öl sindSe nach den Ausführungsbestimmungen zum Branntweinsteuergesetze 2v °r durch Sättigen der mit Wasser verdünnten Flüssigkeit mit Koch-balz abzuscheiden.

u as abgeschiedene Öl kann man in Äther lösen und weiter prüfen.Der Alkoholgehalt wird außer in Gewichtsprozenten auch in Volum-^ozetiten angegeben.

j. , 3 - Extrakt und Asche. Wie beiWein". Bei Likören ist auche indirekte Extraktbestimmungsmethode (Tabelle nach K. Windisch)Ver wendbar. Vergl. S. 291.

In der Asche kann man auf Kalk, Kupfer etc. prüfen. Vergl.Un ter n

i, 4 - Gesamtsäure. Titration von 2550 ccm Branntwein mit'io Normal-Alkali unter Zusatz von Phenolphtalein als Indikator.

stärker gefärbten Branntweinen wird auf empfindlichem, violettem

-ackmrj

w.|^,'"" s l' a I>ier getüpfelt. Kohlensäurehaltige Branntweine (Prüfung mit Kalk-11 müssen vorher bis zum Kochen (Rückfluflktthler) erhitzt werden.

Di

1/ JJl e Gesamtsäure wird als Essigsäure (C 2 H 4 0 2 ) berechnet. 1 ccmio Normal-Alkali = 0.00(30 g Essigsäure.

Über die fixen und flüchtigen Säuren in Branntweinen siehe X. Booquesi u k 88 »», Ann. chim. anal, appliq, 1897, 808; Ohem.-Ztg. 1897 21, Bfp.228.

u ber die Bestimmung einzelner flüchtiger Säuren siehe:

d - Kaiser]. Ges.-Amte 1891. 7,

Arb

235.

t d n 2 '"' Untersuchung ist mindestens »/« '' itor einzusenden Vergl. Verehib.

u. i? J^ 0he Ueich u > 125 - - 2 Ztechr - anaL Chem - 1892, ' "'

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