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Die Genußmittel.
Destillationsapparate ähnlich ist. Vor der Eektifikation findet meist eineFiltration des Spiritus über Holzkohle statt; bei der Herstellung g e 'wohnlicher Trinkbranntweine bildet diese Filtration vielfach den alleinige"Eeinigungsprozeß. — Über die Wirkungsweise der Holzkohle bei derReinigung von Spiritus gehen die Ansichten auseinander.
Vergl. M. Glasenapp, Ztschr. angew. Chem. 1898, 617.
Von anderen der Eektifikation vorausgehenden chemischen Reinigungs-verfahren sei nur noch auf das Entfuselungsverfahren von Traube ver-wiesen \ welcher Pottaschelösung bestimmter Konzentration in bestimmtemVerhältnis mit dem Eohsprit versetzt und durch Umrühren in innigeBerührung bringt; nachdem beide Flüssigkeiten sich in der Euhe wiedergetrennt haben, enthält die obere Schicht nahezu die ganze Menge desFuselöls und der Produkte des Vorlaufs. Nach öfter wiederholter gleiche 1 "Behandlung und Schichtentrennung wird zur Eektifizierung geschritten-
Ein viel benutzter Eoktifizierungsapparat ist der von Savall e >ebenso der deutsche Eektifizierungsapparat der HalleschenMaschinenfabrik. Vergl. M. Märker 1. c. 729.
Die Schlempe. Die Eückstände der Brennerei enthalten im Ver-hältnisse zu den N-freien Stoffen viel mehr N-haltige (Proteinstoffe) ffi ^das .Rohmaterial; dieselbe ist deshalb ein wertvolles Mastfutter. J. Königgibt folgende mittlere Zusammensetzung von Schlempen an:
1. Roggenschlempe, frisch . .
„ „ getrocknet
2. Maisschlempe, frisch . .
„ ,, getrocknet .
3. Maisschlempekuchen. . .
4. Kartoffelschlempe, frisch .
,, ,, getrocknet
1. Roggenschlempe, frisch . .
„ ,, getrocknet
2. Maisschlempe, frisch . . .
„ „ getrocknet
3. Maisschlempekuchen . . .
4. Kartoffelschlempe, frisch .
„ „ getrocknet
1 Es sind noch zahlreiche Reinigungsmittel zum Entfuseln des Alkohol 8 ^geschlagen, allein ein Teil derselben wirkt nur auf gewisse Bestandte
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Fuselöls (Aldehyd, Äther etc.) und läßt die höheren Alkohole unverändert,anderer Teil aber greift den Äthylalkohol mehr an, wie die Verunreinig 11 e
bringt daher mehr1893. II, 1!)'.).
Schaden als Nutzen. — 2 Die menschl. Nähr.- u. Gen
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