Wein.
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Kraukheiten des Weinstockes.
1. Der Mehltau, welcher durch den Pilz Oidium Tuckerihervorgerufen wird.
2. Die Blattfallkrankheit (falscher Mehltau); auch sie ist durcher nen Pilz, l'eronospora viticola, bedingt, welcher die untere Blatt-ete mit (aus Pilzfäden und zahlreichen Sporen bestehenden) weißendecken überzieht.
3. Die Beblauskrankheit, verursacht durch eine Wurzellaus,f"ylloxera vastatrix, deren Larven die jungen Wurzelenden desWeinstockes befallen, der Pflanze alle Nahrung entziehen und dieselbe
Ur n langsamen Absterben bringen.
4. Der Sauerwurm, die Baupe eines Schmetterlings, TortrixUv Hiia. Aus der ersten Brut dieses Schmetterlings entstehen die Heu-Wu rrner, Baupen, welche die Gescheine verzehren. Die Baupe verpupptSl0n am Fuße des Stockes, nach 14 Tagen erscheint der Schmetterling,und legt seine Eier an die jungen Trauben; aus diesen Eiern entstehtdie zweite Brut, der Sau er wurm, welcher sich vom Inhalt der Traubennährt.
Mostbereitung. Zur Bereitung des Weißweines werden die
rauben entweder mit den Kämmen, oder nachdem diese entfernt sind
(Abbeeren), zerdrückt und die zerquetschte Masse abgepreßt, gekeltert.
,P as Keltern geschieht teils sofort, teils läßt man die Maische einige
a ge stehen, um den Hülsen mehr Bouquetstoffe zu entziehen. Bei der
K °tweinbereitung müssen die Hülsen bis nach beendeter Hauptgärung
mit dem Safte in Berührung bleiben, damit der rote Farbstoff, welcher
n . Ur . m säurehaltigem Alkohol — der erst bei der Gärung entsteht —
oshch ist, aus denselben aufgenommen wird. Der Saft der blauen
„'auben, ausgenommen die Färbertraube, welche roten Saft enthält, ist
rbl °s- Dem Umstände, daß mit den Hülsen zugleich auch die Kern.'
^trahiert werden, verdankt der Botwein seinen höheren Gehalt an
Gerbstoff.
Bestandteile des Mostes. Diese sind, wie diejenigen der Trauben,!™ schwankend und sehr von der Witterung (auch während der Lese )abh ällgig . dies zeigen einige Analysen von C. Neubauer, welche anhosten verschiedener Jahrgänge von denselben oder ähnlichen Lagen aus-führt wurden;
Sonstige
stickstofffr. AscheSubstanz
°/o %
5.43 0.44
5.17 0.24
Jahr-gang
Seh?? Wei »Jahr 1868Chlech tes „ ]8Ü9
Wasser Stickstoff- ZuckerSubstanz
0/ 0/
69.92 0.1976.80 0.88
h23.5616.67
Säure
lo0.460.79
Kol» ' Bei Frost gelesene Trauben geben einen konzentriertem bei Regenwetterse'esene (beregnete oder betaute) Trauben einen verdünnteren Most.