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Kurzes Lehrbuch der Nahrungsmittel-Chemie : mit 21 Abb.
Entstehung
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429
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Wein.

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ur das weitere Wachstum. Vor allem ist es die Äpfelsäure, deren

enge stetig abnimmt; sie wird größtenteils bei dem Lebensprozesse der

Kebe verbraucht (Oxydation zu Kohlensäure und Wasser). Der Gehalt

an Weinsäure dagegen bleibt konstant, d. h. es verschwindet keine Wein-

a "-re, die freie Weinsäure aber wird durch die der Beere in dem Säfte-

r °m zugeführten Basen, insbesondere durch das zugeführte Kali mehr

n u mehr in den halbgebundenen Zustand (saures weinsaures Kali, Wein-

& em ) übergeführt (unter Zunahme der Mineralstoffe). Wenn dann alle

reie Weinsäure in Weinstein übergeführt ist, kann noch ein Teil des

a hs an freie Äpfelsäure gebunden werden.

Zur Zeit der vollständigen Reife ist die Stärke in den Frucht-

en verschwunden, und es findet auch keine Zunahme an Zucker in

e n Beeren mehr statt. 1 Im Moste aus völlig reifen Trauben finden

vy . -Dextrose und Lävulose zu annähernd gleichen Teilen; die freie

«Dsäure ist völlig in Weinstein (und weinsauren Kalk) umgewandelt;

, 6n freier Äpfelsäure kann auch äpfelsaures Kali loder Kalk) vor-

hat *den sein.

Most aus unreifen Trauben enthält infolge ungenügender Zuwande-8 von Basen noch einen Teil freier Weinsäure, keine äpfelsaurenZe und mehr freie Äpfelsäure, als der Most aus reifen Trauben.-Nachstehende Untersuchung des Mostes in verschiedenen Beifestadienk- Mach und K. Portele 2 veranschaulicht das vorhin Gesagte.

stiel

2e it deUnter-suchung

r |Spez. Gel-desMostes

Zucker

nach

Fehling

In

0.850.801.9011.9013.4017.1018.4021.20

Gesamtefreie Säure

als

Weinsäure

berechnet

In

2.633.013.36L.581.060.850.750.65

Freie

Weinsäure.

o/.

1.0701.0900.8500.3400.1400.0740.0550.009

Wein-stein/o

0.660

0.58110 5800.5400.5000.4980.5060.507

Gerb-säure

lo

Äpfel-säure

/o

0.10500.09400.01200.0009

1.15

1.562.040.87(l 610.510.440.38

S ° ka

'trj(Edelfa

Läßt man Trauben nach der vollständigen Reife noch am Stocke,

Run na.1«.. i..... ,-.. «i -i J ____Unnn Pil'Z.

n . Jn aEdelfftule" eintreten. Dieselbe" wird durch einen Pilz,Uot rytis

(Eh"Y U1S Clnerea hervorgerufen, der die besten, edelsten Trauben

y "eltäule) befällt, zugleich aber auch eine Veredelung der Trauben

anlaßt - die darin besteht, daß einerseits durch vermehrte Wasser-

Kein P ° a (lio Beeren selbst keine Stärke enthalten, so kann auch in diesen

«ei ni7 6ltere Zuckerbildung, keine sog. Nachreife stattfinden, wie < las z. H.

"'nicht reife,. ( );;i..u:'> ä 4 -i !j«. u;,,,n ,1er Kall ist. 2 Weinlaube

keine i __________________________________________

hei n ; ;,-""»"> ^uckerbikiung, keine soff. JNaciirene »«"»"»»"i « ~ . , ,1879 11 r6ifen (stärkehaltigen) Äpfeln oder Hirnen der Fall ist. - 2 We.nlaube **. 207. _ Vergl. auch M. Barth, Forechungsber. 1894.

1, 205.