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Kurzes Lehrbuch der Nahrungsmittel-Chemie : mit 21 Abb.
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Wein.

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Zusatz.

Dio bayrischen Vereinbarungen betreffend die Beurteilung des Bieres'München 1898) lauten:

, , I- Bier ist ein aus Gersten- (Weizen-) Malz durch Vermaischung mit Wasserereitetes, mit Hopi'en gekochtes und durch Hefe in Gärung versetztes Getränke,ssen Kxtraktbestandteile teilweise vergoren sind.

Bayrische Biere besitzen in der Regel einen wirklichen Vergärungsgradn 48 / 0 lln d darüber, mindestens aber einen solchen von 45°/o-*I. Im Verkehre nicht zulässig sind:

a ) saure Biere;

b) Biere, welche einen ekelerregenden Geschmack und Geruch besitzen;

c ) trübe Biere, gleichgültig von welcher Ursache die Trübung herrührt;

d) durch suspendierte Hefe nicht vollkommen klare, d. h. schleierig oderaubig erscheinende Biere, deren wirklicher Vergärungsgrad unter 48°/ 0 liegt;

,, e ) Biere, welche durch Bakterien schleimig erscheinen und Anzeichen von0r 'lei'lj.iis ] m ben.

, HI. I m Verkehre noch zulässig sind: nicht vollkommen klare, d. h. staubigr schleierig erscheinende Biere, wenn die staubige Beschaffenheit;| ) durch Kiweiß-(Glutin-)Körperchen,''I durch Dextrine (Amylo- und Erythrodextrin),c ) durch Hopfenharz-Ausscheidungen,y d) durch Hefe veranlaßt ist und das hefenschleierige Bier einen wirklichen

er £ ar "»gsgrad von 48°/ 0 und darüber bositzt.jv Iv - Die sogenannten buxusbiere (Bock, Salvator) unterliegen bezüglich

s Vergärungsgrades keiner Beurteilung,gi'ad h <1|i " 1 Srl >"''izer Lebensmittelbuch soll der wirkliche VergBrungs-

( 'es Bieres mindestens 46"/ 0 betragen.

8. Wein.

rtei'atur; A. von Habo und E. Mach, Handbuch des Weinbaues und derKellerwirtschaft. M. Barth, Die Kellerbehandlung der Traubenweine.

'- Aufl. von R. Meißner, Stuttgart bei E. Ul------ M R.rtli. Die ühst-

weinbereitung. 5. Aufl. von H.Becker, Stuttl

- »<u, von K. Meißner, Stuttgart bei f.. unner. M. Barth, Die ObstWeinbereitung. 5. Aufl. von H. Becker, Stuttgart b. E. Ulmer. Börsen,Y le Praxis der Weinbereitung. E. Borgmann, Anleitung zur chemischenAnalyse des Weines. 2. Aufl. von W. Fresenius, Wiesbaden_ bei u.W 'Kreidel.

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--fenobstes, Stuttgart bei E. Ulmer. J. Nessler, Die Bereitung, rnege»"d Untersuchung des Weines, Stuttgart bei E. Ulmer. - K. Windisoü,? ,e n chemische Untersuchung und Beurteilung des Weines, Berlin beiJ - Springer. .1. Wortmann, Vorkommen und Wirkung lebender Ur

ganismen in fertigen Weinen etc., Berlin bei P. Parey.

Saft AlS Wein bezeichnet man das durch alkoholische Gärung aus demte der Weintraube hergestellte Getränk. 1 __________

tränt Gesetz b, ' tr - den Verkehr mit Wein, weinhaltigen imranken vom 24 Mft . lm ^ g j

d weinähnlichen Ge-