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Kurzes Lehrbuch der Nahrungsmittel-Chemie : mit 21 Abb.
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Bier.

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8 Gew.-T. Schwefelsäure (bei Abwesenheit von tierischen Stoffenund deren Umwandlungsprodukten).

Zur Oxydation der organischen Stoffe in 100 000 T. sollen nichtme nr als 0.2 T. Sauerstoff = 1.0 Kaliumpermanganat erforderlich sein.

Der Härtegrad des Wassers soll 1618 nicht übersteigen; beivorwiegendem Gehalt von doppeltkohlensaurem Kalk wird man nochu 25° zugeben können; Magnesia soll nicht mehr als 4 Gew.-T. in1 00 000 T. enthalten sein.

Wasser, welche viel Kalk- und Magnesiakarbonate enthalten, ver-angsamen und beeinträchtigen das Quellen und Keimen der Gerste;nachteilig auf den Keimungsprozeß wirken Natrium, besonders aber^alcium- und Magnesiumchlorid. 1 Sehr weiches Wasser entzieht der«erste viel Salze, deren Gegenwart in derselben auf den späterenJ-eimungsprozeß und in der gärenden Würze von Bedeutung ist; dermfluß weichen Wassers wird jedoch überschätzt (Prior 2 ).

Brauwasser sei frei oder fast frei von Eisenverbindungen,in H ( ' :ls ' |,; ' sen a ' s kohlensaures Eisenoxydul vorhanden, so scheidet es sich

i'iitt liUUU " K ' " lit, (lor L,,tt als 0x y<lhydrat aus und läßt sich leicht durch Filtratione "ien. T n Moorwässern kommt es öfter als schwefelsauros Eisenoxydul vor.

*or allem muß das im Brauereibetriebe zu verwendende Wasser^onders bei den Operationen, wo dasselbe nicht gekocht wird (Wässern

es Hefe, Reinigen der Bottiche etc.) möglichst frei sein von inV ürze und Bier entwicklungsfähigen Keimen (Schimmel-, Sproß- und' P alt PÜzen). Eine Untersuchung des Wassers auf solche Keime ist stetsauszuführen. Sie geschieht nach Emil Chr. Hansens Methode. 3. Es ist demnach jedes Wasser, welches klar, färb- und geruchlos

' nicnt übermäßig viel Chlornatrium, Chlorcalcium und Chlormagnesiumenthält und frei von Eisen ist, als für Brauzwecke geeignet anzusehen.

ie mäßig harten Wässer, namentlich wenn die Härte vorwiegend durch^alciumsulfat bedingt ist, verdienen den Vorzug, weil die Würze bei

erwendung härteren Wassers stärker mit Kalkverbindungen angereichertW ' mit Salzen, welche die Hefe zu ihrer Ernährung bedarf., hs ln Anerkennung der Bedeutung des Kalkgehaltes härtet man in EnglandBurto Wasser dl irch Zusatz von Gips. Dies Verfahren wird nach der Staat' \ m welcher es zuerst angewendet wurde, Burtonisieren genanntÜber den Einfluß des Gipsgehaltes eines Brauwassers sagt Lintner :d«rixr« e Kx traktausbeute wird dadurch wesentlich vermindert; 2. der uenaiiWn-l Z6 an p ro.tenoiden wird nicht beeinflußt; 3. der Phosphorsäuregehalt der

Mze wt r,l durch den Gipsgehalt des Wassers wesentlich vermindert; 4. am

"Sehalt wird nicht dem Gipsgehalt entsprechen,! vermehrt; 5. auch beim

;;;[" ^"maischen (Satzverfahren) wird bereit» der Gips dos Wassers Berieft

Pnosphorsaurer Kalk ausgeschieden. ..... .,,

b -.......Klärung der Würze und

ist h a ; nde f erse its befördert, ein mäßiger Gipsgehal« die" '"fischen Brauern beliebt.

n , 1 Ztschr^nemie

3 Ztschr

1881, 130. 2 Prior,

n^ i. ges - Brauw ' 187 «> 33 - 373 ! 188 °' '', '""' i«0« Qfi 28fi -"'"' Physiologie dos Malzes und des Bieres. Leipzig 1896, 96. 286. See- Brauw. ls;s* ,. p rio r 1. c. LS. - * Oer Bierbrauer 1876, 241.