Essig.
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keit bei Anwesenheit von Mineralsäure schmutzig gelb; nach Neutralisation mitAlkali erscheint die Fuchsinfarbe wieder. G. Griggi, Selmi 1893. 3, 176Chem.-Ztg. 1893. 17, ßep. 276.
Andere qualitative PrUfungsmethoden siehe bei: J. Neßler, Pharm. Ctrlh1877, 329. — W. Bachmeier, Ztschr. anal. Chem. 1883. 22, 228. — JöhringChem. techn. Central-Anzeiger 4, 507; Hilgers Vierteljahrsschr. 1886. 1, 127. -c - Pollacci, Riv. Viticolt. et Enologia Ital. 1886. 10, 627; Chem. Ctrlbl. 1887.260. — Nickel, Pharm. Ztg.; Hilgers Vierteljahrsschr. 1895. 10, 604. Siehea «ch die Vereinbarungen für das Deutsche Reich II, 83.
b) Quantitave Bestimmung der freien Mineralsäuren. NachA~ Hilg er i neutralisiert man 20 ccm des fraglichen Essigs vollkommenmit Normalalkali (Tüpfelmethode); die neutralisierte Flüssigkeit wird bisauf den 10. Teil eingedampft, mit einigen Tropfen obiger Methylviolett-lösung versetzt, bis auf etwa 3—4 ccm mit Wasser verdünnt und heißmit Norm.-H 2 S0 4 bis zum Farbenübergange, der sehr scharf eintritt,versetzt. Die verbrauchten Kubikzentimeter Normalschwefelsäure werdenvom verbrauchten Normalalkali abgezogen, der Rest an Normalalkaliauf die vorhandene Mineralsäure (Salz- oder Schwefelsäure) berechnet.
1 ccm Normalalkali = 0.049 H 2 S0 4 und 0,03645 HCl.
über die Bestimmung freier Schwefelsäure siehe noch B. Kohnstein,o'"?!• P o1 - Journ. 1885. 256, 128 und M. Vizern, Journ. pharm. Chim. 1886.°> s er. 13 ) 394. Hilgars Vierteljahrsschr. 1886. 1, 126.
Zur Bestimmung freier Salzsäure oder Salpetersäure destilliert1Q an 300—500 ccm Essig mit vorgelegtem Kühler und bestimmt imDestillate etwa vorhandene Salzsäure quantitativ mit Silberlösung in be-kannter Weise; Salpetersäure wird nach den bei „Wasser" angegebenenMethoden bestimmt.
4. Fremde, freie organische Säuren Oxalsäure wird an demauf Zusatz von Chlorcalcium und Ammoniak entstehenden Niederschlageerkannt. Der Niederschlag kann abfiltriert und gewogen werden. 1 CaO= 2.25 krist. Oxalsäure, C 3 H 2 0 4 + H 2 0. (Bei Gegenwart von Schwefel-säure fällt auch Gips aus .)
Zur Prüfung auf Weinsäure dampft man den Essig ein, extrahiertn >it Alkohol und filtriert; ein durch Chlorcalcium entstehender Nieder-schlag wird auf Weinsäure weiter geprüft. Siehe bei „Wem".
5- Nachweis von Metallen (Kupfer, Blei, Zinn, Zink) QualitativPrüft man mit Schwefelwasserstoffwasser, auf Kupfer (bei farblosem Aasig)mit Ferrocyankalilösung. Die quantitative Bestimmung geschieht nacndem gewöhnlichen Gange der Analyse.
Man dampft 250 oder 500 ccm Essig ein und ninnnl dem ****?**£?***■"»« k^,,,, mit Salzsäure auf; bei extraktreiche«. Proben vwascht manj£ WUfaUna unter Zusatz von Soda und Salpeter. Die Balzsaure Lösung wird' ,lu mit Schwefelwasserstoff behandelt u. s. w.
Geringe Kupfermengen können auch kolorimetrisch bestimmt werden.er gl- unter „Branntwein".
Arch. f. flyg. 1888i 8> 44g _