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Kurzes Lehrbuch der Nahrungsmittel-Chemie : mit 21 Abb.
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371
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Kochsalz, Chlornntritlni.

371

Nach d. deutsch.

Nach d. österr.

Nach d. Schweiz.

V

ereinbarungen

Pfeffer, schwarzer

7.0 (2.0)

5.0 (2.0)

6.5 (2.0)

» weißer

4.0 (1.0)

3.0

3.5 U-0)

Piment

6.0 (0.5)

6.0

6.0 (0.5)

Safran

Senf

Zimt

8.0 (0.5)

8.0

8.0 (0.5)

4.5 (0.5)

5.0

5.0

5.0 (1.0)

7.0 (2.0)

Cassia-Röhren

5.0 (2.0)

ii Bruch

8.5 (4.5)

Ceylon-Röhren

5.0 (2.0)

ii Bruch

7.0 (2.5)

2. Kochsalz, Chlornatrium.

P a s Kochsalz des Handels enthält neben hygroskopischem undchemisch gebundenem Wasser eine geringe Menge Salze, die nicht Chlor-n atri um sind. J. König fand in Kochsalz verschiedener Herkunft bis^ 2 - 5 °/o anderweitige Salze (Chlormagnesium, Natrium-, Calcium- undf^gnesiumsulfat), bis zu 3.06 °/ n hygroskopisches und bis 3.1 °/o ge-bundenes Wasser.

Die chemische Untersuchung von Kochsalz beschränkt sicherunreinigurigeri und Fälschungen kommen kaum vor auf

a ) die Bestimmung des Wassers (langsames Erwärmen, Erhitzen

ls zur schwachen Rotglut);

b) die Bestimmung des unlöslichen Rückstandes. 2025g. werden in heißem Wasser gelöst, der unlösliche Rückstand durch

ein getrocknetes, gewogenes Filter abfiltriert, getrocknet und gewogen,ox d Rückstand kalm man nach Behandeln mit Salzsäure Kalk, Eisen-y u. ,s. w _ bestimmen;

c ) die Bestimmung des Chlors durch Titration mit Silberlösung.Schwefelsäure, Kalk, Magnesia werden nach bekannten Regeln quan-titativ bestimmt.

Natron kann man so bestimmen, daß man 50 ccm des FiltratsJv-1? mit Vi °cm reiner konz. H,SO. verdampft, die erhaltenen Sulfatet»tT d **#> dem Gewichte die gefundenen schwefelsauren_bafceJj'Kalks und der Magnesia abzieht und aus dem Rest durch Multi-P^ation mit 0.4368 den Gehalt an Natron (Na 2 0) berechnet

. «äs Kochsalz ist in der Nahrung des Menseben unentbenrlicnund \ -T ^ Sa l Z ;i andererseits ist es das allgemeinste Würzmittelfluß aUf die Verdauungstätigkeit einen wesentlich gunstigen Em-

v. Vo

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