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Kurzes Lehrbuch der Nahrungsmittel-Chemie : mit 21 Abb.
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Gewürze.

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m M S<ä eiues zweit e" Kölbchens mit Ammoniak, um jegliche Verluste zu ver-giß : Das Destillat wird auf 100 ccm verdünnt und mit überschüssigem

i oermtrat verset/.t. Das ausgeschiedene Schwefelsilber (Ag 2 S) die Abscheidung

ro durch Erwärmen beschleunigt wird abnitriert, mit NH 3 -Iialtigem, dann

8"lk reinem w asser ausgewaschen, im Porzellantiegel verascht und das reduzierte

Uber gewogen. Ag x 0.4938 = Senföl.best' W man ^^ ZUm ammonia kalischen Destillate Vio Norm.-Silberlösung und immt das überschüssige Silbernitrat nach dem Ansäuern mit Salpetersäure,volumetrisch mit Rhodanammonium. e) M. Passon (Ztschr. angew. Chem. 1896, 422) destilliert das Senföl in

Eisessig über und ermittelt in letzterem den Stickstoffgehalt nach Kjeldahl;X 7.0715 s» Senföl.__ V T ergl. E, Haselhoff, Ztschr. f. Unters, d. Nähr.- u. Genußm. 1898. 1, 235.j rr e , r n ner: Eu &- Dieterich, Helfenberger Annalen 1886, .")9; Erstes Dezennium" »elf. Ann. 1897, 241.

Nachweis von Curcuma. Man zieht das Senfmehl mit Alkohol8 und prüft die alkoholische Lösung mit Alkali in kaltgesättigterEosung aaf CurcumaCarbston:

16. Thymian.

Das getrocknete, blühende Kraut von Thymus vulgaris L., einerimmergrünen Labiate.

7 9 7 tsc ^ er Tymian enthält getrocknet etwa 1.5 °/ 0 , französischer bis' U ,5 /o ätherisches Öl.

Dei " Aschengehalt betrage höchstens 8.0%, der Sandgehalt 2.0%^ od - alim. Austriac).

17. Vanille.

ie nicht völlig ausgereiften und getrockneten, schoten artigen

a PselfrÜchte von Vanilla planifolia Andrews (Orchidaceae).

bre't Vanille des Handels stellt lineale, bis 25 cm lange, 810 mm

ß i e, am Grunde verschmälerte, flach gedrückte, an der Oberfläche

z Jge, fettglänzende, biegsame, zähe, dunkelrote bis schwarzbraune,

^anchrnal mit glänzenden, farblosen Vanillinkristallen bedeckte einfächerige

apseln (Schoten) dar. 2 Die wäßrige Lösung der Kristalle färbt sich

de , 1S . 6DSalzei1 violett. Der angenehme Geruch der Vanille rührt von

vorr, a Trocknen erst entstehenden Vanillin her 3 , das bis zu 4.5%

halten ^ kUm ' G " te S ° rten S ° Uen mindestens 2 % Vanillin 8nt "

Der Aschengehalt der Vanille darf 5% nicht übersteigen,säu-t Verfälscl »ing wurde extrahierte, mit Perubalsam oder Benzoe-nstallen, S0 8 ar mit Glaspulver bestreute Vanille beobachtet*; ferner

' Da s Allylsenföi C " | _ bildet mit dem Ammoniak Allylthioharn-

IN t< 3 H BStoff in . /NH 2

' '»osinamin (T S ' . _ 2 überreife Vanille springt in zwei Klappen

auf __ 3 , r \nu.C.,I1.

2l."_ 4T 61 ? 1 - W - Busse, Ztschr. f. Unters. ,1. Nähr.- U. Genußm. 1900. 3,Pl 'arm. Ztg uw Nahr -UntorK., Hygiene u. Warenk. 1895. 9, 363. - O. L.,