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Kurzes Lehrbuch der Nahrungsmittel-Chemie : mit 21 Abb.
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Gewürze.

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arbstodfe bleiben bei dieser Behandlung in Lösung und können auf kapillar-arytischem Wege rein erhalten und getrennt werden.

Der Nachweis mineralischer Beimengungen geschieht durchdie Aschenbestimmung, ferner durch die Analyse des in Salzsäure lös*hchen und besonders des in HCl unlöslichen Teiles 1 , sowie des bei Be-handlung mit Wasser entstandenen Sedimentes.

Unter Umständen kann eine Cellulosebestimmung von WertSein - (Best. v. Sandelholz.)

Vergl. Ad. Beythien, Ztschr. f. Unters, d. Nähr.- u. Genußm. 1901. 4, 368.

Beurteilung 1 . Eine geringe Beimengung von Safrangriffeln (bis zu1" / c ) ist nicht zu beanstanden. Der Wassergehalt (im Wassertrocken-schranke bestimmt) betrage nicht über 15%' der Aschengehalt nicht über°°/o> d er Gehalt an in Salzsäure Unlöslichem nicht über 0.5 °/ 0 . DieSafranasche enthält Tonerde, die der Calendula ist mangan-, die desSaflors eisenhaltig.

Siehe noch: G. Kuntze, Chem. pharmakognostische Studien über die»afransorten des Handels. Inaug.-Diss. Erlangen 1886. E. Vinassa, Unter-suchungen von Safran und sog. Safransurrogaten. Aren. f. Pharm. 1892, 231.töi. __ M _ Kronfeld, Geschichte des Safrans und seiner Kultur in Kuropa,J*'Ulr. Petraks Anleitung zum Safranbau, und einem Anhange: Die Safran-'alschungen von T. F. Hanausek. Wien 1892.

15. Senfmehl.Dasselbe wird gewonnen aus den Samen 2 von Brassica nigraKoch (schwarzer Senf), Sinapis alba L. (weißer oder gelber Senf) undbl napi s j uncea L. (Sareptasenf).

Eingemachter Senf, Tafelsenf ist aus dem Senfmehl mit Essig(Gewürz, Zucker, Salz) hergestellt.

Der scharfe Geruch und Geschmack des schwarzen und des Sareptasenfes

\y durch die Gegenwart eines ätherischen Öles, Allylsenföl (C 3 H 6 .CNS) veranlag.

1 , e ' Ses lst i» den Samen nicht fertig gebildet vorhanden, sondern es entsteht,

euen Glykose und Kaliumbisnlfat, durch Einwirkung des Fermentes Myrosin bei

«genwart von Wasser auf das in diesen Samen (nicht im weißen Senf) enthaltene

ykosid Sinigrin (myronsaunw Kali).

Dem Sinigrin des schwarzen Senfes entspricht im weißen Senf ein analogTvfSdmmengesetztes Glykosid, das Sinaibin, welches in wäßriger Lösung durchspnf-f 1 ^, m ^kose, saures schwefelsaures Sinapin und nicht flüchtiges Smalbin-Wnto1 C 7 H 7 O.CNS zerfällt.

v ergl. j. Gadamor, Arch. f. Pharm. 1898, 235, 44.

Aus schwarzem Senf erhält man durch Destillation mit Wasser-

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impfen ca . 1 <y o ätherisch(>s 0l) au9 weißem Senf wird keines gewonnen.

B eide Senfsorten enthalten ca. 30°/ 0 durch Äther extrahierbares

lettes Ol, das englische Sareptasenfmehl ist seines fetten Öles schon beraubt.

MenJ Ä' 8 ^eke n des in HCl Unlösliche,, mit der vier- bis »chenn^ 00 «' Digerieren der Schmelze mit H 2 0, Filtriere,,, Kwhw. d. H,S0 4 .'?<«> Lösen des Rückstandes in HCl, Fallung des BafSr.Ca) mit L>0 4 ,a üent hzierung des BaSO< durch Digeriere,, mit kohlensaurem Amnion etc. -' stWs den l'reßrückständen der geschrotenen Samen.