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Die Genutfmittel.
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Stimmung des Alkohol- oder Ätherextraktes, vielleicht auch eine Piperin-bestimmung vorzunehmen.
Die Piperinbestimmung wird wie folgt ausgeführt: Ca. 5 g desGewürzpulvers werden mit dem doppelten Gewichte an gelöschtem Kalkund mit einer genügenden Menge Wasser zu einem Brei angerührt, eineViertelstunde gekocht und auf dem Wasserbade zur Trockne eingedampft,die trockne Masse wird im Soxhletschen Apparate mit Äther extrahiertund der ätherische Auszug verdunstet (Cazeneuve und Caillol 1 ).
Nach den Deutschen Vereinbarungen werden 10—20 g Pfefferpulvermit starkem Alkohol vollständig ausgezogen, der Alkohol verdunstet,der Rückstand (Piperin und Harz) behufs Lösung des Harzes mit einerkalten Lösung von Natrium- oder Kaliumkarbonat behandelt und dieLösung filtriert; das ungelöst bleibende Piperin wird nochmals in Alkoholgelöst und nach Verdunsten des Lösungsmittels getrocknet und gewogen.
Das Harz kann aus der alkalischen Lösung mit Salzsäure ausgefällt,abfiltriert und durch Lösen in Alkohol, Verdunsten des Alkohols undTrocknen annähernd quantitativ bestimmt werden.
Siehe auch die Methode von F. E. Bauer u. A. Hilger, Forschungsber.1896. 3, 113; ferner T. Stevenson, Analyst 1887. 12, 144; Hilgers Viertel-jahrsschr. 1887. 2, 536. — W. Johnstone (Flüchtiges Alk.-üoid im Pfeffer,Piperidin?), Chem. News 1888. 58, 235; Chem.-Ztg. 1889. 13, Rep. 85. —Herlant, Journ. de pharm, d. Anvers 1895, 55; Hilgers Vierteljahrsschr.1895. 10, 31.
Zum Nachweise einer Beimischung von Pfefferschalen undschalenhaltigen Abfällen dienen die Bestimmung der Stärke (siehe S. 347),sowie die Bestimmung der in Zucker überführbaren Stoffe nachW. Lenz 2 , ferner die Peststellung der sog. Bleizahl nach W. Busse 3 ,d. h. derjenigen Menge metallischen Bleies (in Gramm ausgedrückt),welche durch die im Auszuge aus 1 g wasserfreiem Pfefferpulver er-haltenen bleifällenden Körper gebunden wird; endlich die Feststellungder bei dem Erhitzen des Pfeffers mit Salzsäure auftretenden Furfurol-mengen in Form von Furfurolhydrazon. 4
Siehe auch: A. Halenke u. W. Möslingor, Bor. üb. d. 4. Vors. I>;n''.Vertr. d. angew. Chemie 1885, 104.
Beurteilung. Der Maximalgehalt an Asche beträgtfür schwarzen Pfeffer 7.0 °/ 0„ weißen „ 4.0 ,,. 6
Der Maximalgehalt in HCl Unlöslichem
für schwarzen Pfeffer 2.0 °L„ weißen „ 1.0 „.
1 Journ. de pharm, et de chini. |4| 25, 421. — 2 Ztsehr. anal. Chem. 1884.23, 501. — 3 Arb. aus dem Kaiserl. Gesundlieitsamte 1894. 9, 509. — 4 Nft<*F. E. Bauer und A. Hilger 1. c. und Ztsehr. f. Unters, der Nähr.- u. Genußm-1901. 4, 1141. — 5 Vergl. Stock, Ztsehr. f. NulnvUntors., Hygiene U. Wwrenk.1892. 6, 302.