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Kurzes Lehrbuch der Nahrungsmittel-Chemie : mit 21 Abb.
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Fruchtsäfte und Gelees.

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bestimmen und von der Summe der flüchtigen Bestandteile in Abzugzu bringen.

Eine direkte Bestimmung der Trockensubstanz kann durchEintrocknen von 23 g des Erzeugnisses mit ausgeglühtem Seesand ge-schehen. (Vakuumtrockenschrank!)

Da beim Eindampfen von Fruchtsäften unter der Einwirkung dert ruchtsäuren stets eine Invertierung von Kohrzucker zu Invertzuckervor sich geht und hierdurch eine Erhöhung des Extraktgehaltes bewirktwird, ist es geraten, in allen Füllen, in denen eine Säure und Rohr-zucker enthaltende alkoholische Flüssigkeit vorliegt, den Extraktgehaltnicht durch direktes Eintrocknen oder durch Ermittelung des spezifischenGewichtes des Destillationsrückstandes zu bestimmen, sondern das spez.Gewicht der entgeisteten Flüssigkeit aus der Differenz des ursprünglichen'gewichtes und den des Destillates zu berechnen und den entsprechendenExtraktgehalt den Tabellen von K. Windisch (Tab. VII am Ende desBuches) zu entnehmen.

Vergl. W.Fresenius, Ztschr. analyt. Cliein. 1899. 38, 35. Ed. Späth,Ztschr. f. Unters, d. Nähr.- u. Genußm. 1901. 4, 104.

2. Mineralstoffe. In bekannter Weise in etwa 25 g Substanz.

3. Phosphorsäure, Kalk, Magnesia, Kali. Lösen der Asche von" d g Substanz in Salzsäure, Auffüllen mit Wasser auf 250 ccm; in je°0 ccm werden die einzelnen Bestandteile in bekannter Weise bestimmt.

4. Gesundheitsschädliche Schwermetalle. Auf diese prüft man,Wenn es sich um nicht flüchtige Metalle handelt, in der vorsichtighergestellten Asche; anderenfalls ist eine Zerstörung der organischenSubstanz auf nassem Wege vorzunehmen. Vergl. beiMehl" und diere ichsgesetzl. Vorschrift vom 10. April 1888 (siehe Kap. 13).

Kupfer kann qualitativ durch Eintauchen eines blanken Messers1*4 Stein.) in die Substanz erkannt werden.

5- Optisches Verhalten (in Lösung 1:10).

a) 10 g Sirup, Gelee etc. werden in ca. 80 ccm Wasser gelöst bezw.mit 80 ccm Wasser ausgelaugt, mit 1020 ccm Bleiessig 1 versetzt, auf!00 ccm gebracht und filtriert. 75 ccm Filtrat werden mit festemPhosphorsaurem Natron behandelt (zur Beseitigung des überschüssigenBle ies) und mit Wasser auf 82.5 ccm gebracht. Man filtriert undPolarisiert die Lösung im 220 mm-Rohr.

b) Zum Zwecke der Inversion werden 50 ccm des polarisiertenNitrates mit. 3 ccm HCl vom spez. Gew. 1.19 (38.8%) versetzt, auf67 70° G. erwärmt und unter öfterem ümschütteln 5 Min. bei dieserTemperatur gehalten. Man kühlt sofort ab, neutralisiert mit festem,kohlensaurem Natron 2 , füllt auf 100 ccm auf und polarisiert im 220 mm-Rohr. Verdoppeln des Resultates!

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1 Zum Zwecke der Klärung und Ausfüllung optisch .'iktiver Nichtzuekerstofie.Event. Überschuß mit HCl auszugleichen.

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