Obst, Beerent'rüchte, Samenfrüchte.
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Die prozentische Znsammensetzung der Asche einiger Obst- undBeeren fruchte ist nach J. König folgende:
Reinasche
in der
Trocken-
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Na.,0
CaO
MgO
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Si0 2
Cl
substan/." 0
Äpfel iBirnen ,f">fKir SC hen| 1 ' nlcht
1.44
35.68
26.09
4.08
8.75
1.40
13.59'6.09
4.32
1.97
54.69
8.52
7.98
5.22
1.04
15.20'5.69
1.49
—
2.20
51.85
2.19
7.47 5.46
1.98
13.97 5.09 9.04
1.35
Pflaumen, Fleisch
2.34
48.54
9.05
11.47 S.58
2.54 16.0113.23 3.15 0.38
Erdbeeren
3.40
21.07
28.48
14.21
—
5.89
13.82 3.15|12.05
1.69
Stachelbeeren
3.39
38.65
9.92
12.20
5.85
4.56
19.68 5.89 2.58
0.75
Heidelbeeren
2.87
57.11
5.16
7.96
6.11
1.12
17.38 3.11
0.89
—
Die Asche der Heidelbeeren enthält bis 2 °/ 0 Manganoxydoxydul.
Über den Borsäuregehalt einiger Obstsorten siehe E. Hotter,Landw. Versuchsstat. 1890. 38, 437 u. Ztschr. f. Nahrungsm.-Unters.,Byg. u. Warenk. 1895. 9, 1. — Derselbe fand in verschiedenen (8) Obst-sorten den Prozentgehalt der Asche an Borsäure, B(0H) 3 , zu 0.06 bis 0.58.
Siehe ferner Ed. Hotter, Über den Gehalt an Pfianzennährstoffenln Äpfeln u. Birnen. Ztschr. f. landw. Versuchsw. in Österreich 1900.3, 583. — Palland, Zusammensetzung und Nährwert der hauptsäch-lichsten Früchte. Compt. rend. 1899. 129, 622.
Das Obst wird teils roh, teils in gekochtem Zustande genossen;über die Verdaulichkeit desselben scheinen Versuche nicht vorzuliegen;jedenfalls ist dieselbe beim Genuß des gekochten Obstes eine besserea ls beim Genuß rohen Obstes, weil im ersteren Falle den Verdauungs-säiten ein leichteres Eindringen in die Masse möglich ist. Bei trägerVerdauung und trägem Stuhlgang wirkt Obstgenuß (Pflaumenmus, Apfel-mus) günstig. Die Pflanzensäuren fördern die Verdauung und ersetzennach A. Stutzer [Landw. Versuchsst. Bd. 257] die Salzsäure des Magens.
Untersuchung und Beurteilung. Unreifes Kernobst wirdan der Farbe der Kerne erkannt, unreifes Stein- und Beerenobst anar be, Konsistenz und Geschmack der Proben.
Der Genuß von schimmeligem Obst kann gesundheitsschädlichwirken.
Über Obstfäulnis siehe J. Behrens, Centralbl. f. Bakt. II. 1898.4 > 514. 547. 577. 635. 700. 739. 770. —
Samenfrüchte.
Die Samenfrüchte, auch Schalenobst genannt, unterscheiden sichT °ß den übrigen Obstfrüchten durch einen hohen Gehalt an Nährstoffen.Zum Schalenobst gehören:
We Haselnüsse von Corylus avellana und C. tubulosa L. (Oupuliferae); —die Wallnüese von Juglans regia (Jnglandaoeae); —