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Pflanzliche Nahrungsmittel.
CD X
Äpfel
Birnen
Zwetschen
Kirschen
Erdbeeren
Stachel-beeren
Johannis-beeren
36
10
38
I 1
Sonstige
N-freie
Extrakts t.
5.813.54
4.92
(3.65 — 4.82)
1.76(0.47—3.20)
0.48
1.40(0.51-2.11)
0.90
Holzfaser
und
Kerne
Asche
In der Trockensubstanz:Stickstoff-substanz
Zucker
1.51 0.49(1.45—3.79) (0.17—1.03)
4.30 0.31
(3.52—5.12) (0.20—0.38)
5 41 0.71
(4.09—6.40) (3.69—4.31)
6.07 0.73 3.45
(5.28—9.70) (0.35—0.93): (2.38—4.75)
2.32 0.81 4.63
(0.44—6.03)1(0.35—1.64) (2.19 —10.19)
3.52 0.42 3.22
(2.44—8.00)
4.57(3.94—5.11)1
2.32 47.50
(1.00—3.94) (32.34—70.24)
1.94 48.49
(1.19—3.00) (41.13—71.46)
4.06 32.38
(27.00—35.93)
50.69(29.97—52.71)
49.97
(25.19—73.86)
49.30
0.72
(2.19—4.81)
3.46(2.00—5.25)
(32.08—55.85)
41.78(33.76—50.«:!)
Die N-Substanz der Obstfrüchte besteht der Hauptmenge nachaus Pflanzeneiweiß, das beim Kochen der Früchte als Schaum sich ab-scheidet; die löslichen Kohlehydrate bestehen aus Traubenzucker(Dextrose), Fruchtzucker (Lävulose) und mehr oder weniger großen Mengenvon Rohrzucker (H. Buignet 1 ). Ferner enthalten die Früchte eineReihe wenig studierter, stickstofffreier Substanzen, die Pektinstoffe-die zu den Kohlehydraten, den Gummiarten und den Pflanzenschleimenin naher Beziehung stehen. Nach Payen soll als Grundsubstanz dieserKörper die in Wasser unlösliche, in der Intercellularsubstanz der un-reifen Früchte abgelagerte Pektose anzusehen sein. Diese wird durchKochen mit Wasser, durch Einwirkung verdünnter Säuren oder Alkalien-durch den Reifungsprozeß, sowie durch das in den Früchten vorhandeneFerment Pektase in Pektine und Pektinsäuren umgewandelt, i nKörper, die zum Teil in Wasser löslich sind, zum Teil in Wasser nuraufquellen und das Gelatinieren der Säfte bedingen.
Die Pektinstoffe stehen zu den Oxycellulosen in Beziehung; sieunterscheiden sich von diesen außer durch das Fehlen der reduzierendenGruppen besonders dadurch, daß sie neben den eigentlichen Cellulose-gruppen noch Pentosengruppen enthalten, weil sie bei der Hydroly^Arabinose und Xylose liefern und mit Phloroglucin und Salzsäure dieviolettrote Reaktion geben.
Die Pektinsäuren sind als Acidcellulosen (Cellulosesäuren) anzusehen
Vergl. B. Tollen», Berl. Ber. 1901. 34, 1434; ferner C. Wittum im ■Über den Pentosangehalt unserer Obstfrüchte und anderer Vegetabilien. Ztscn ■landw. Verrochsw. ("isterreich 1901. 4, 131; Ztschr. f. Unters, d. Nähr.- u. Geim') 1 "'1901. 4, 987.
1 Ann. de Chim. et de Phys. III. 61, 233.