Gemüse.
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m lösliche Kohlehydrate (Zucker, Dextrin etc.) über. fMüller-Thurgau. 1 )Die Kartoffelkeime enthalten ein giftiges Glykosid, das Solanin, dasübrigens auch in der reifen Knolle in minimalen Mengen vorhanden ist.
Die Bataten, die stärkereichen Knollen der Batatenpflanze, Batatasedulis, haben eine der Kartoffel ähnliche Zusammensetzung; ihre Stick-stoffsubstanz besteht zu 1 j 3 aus Amiden; der Stärkegehalt schwanktzwischen 3.5 und 24.5 °/ 0 ; ihr Geschmack ist ein süßlicher.
Die Runkelrübe (Beta vulgaris L.). Man unterscheidet die Betavulgaris rapacea mit
a) Beta alba oder rubra, weiße oder rote Futterrübe,
b) Beta altissima. Zuckerrübe.
Auch die N-Substanz der Futterrüben besteht zum großen TeilMs nicht eiweißartigen N-Verbindungen, nämlich Salpetersäure, Ammoniak,Betain, Glutamin.
Nach Untersuchungen von E. Schulze und A. Urich 2 bestanddie N-Substanz (im Mittel von sechs Analysen) aus: 17.74°/ 0 N in Formv °n löslichen Eiweißstoffen, 7.29°/„ N in Form von unlöslichen Eiweiß-stoffen, 39.03 °/ 0 in Form von Amiden (vorzugsweise Glutamin, keinAsparagin), 32.51 °/ 0 in Form von Salpetersäure und 3.43 °/ 0 in Formvon Ammoniak. Der Gehalt an Betain betrug in Prozenten des Ges.-N1.35-6.71.
Die Zuckerrübe ist eine durch besondere Pflege und Kultur zucker-reicher gewordene Futterrübe. In der N-Substanz der Zuckerrübenwurde Betain zu 0.1—0.25°/ 0 , ferner Asparagin und Glutaminsäurenachgewiesen. Der Zuckergehalt der Bube erreicht durchschnittlich14—15°/ 0 der ursprünglichen Substanz oder ca. 70°/ 0 der Trocken-substanz.
Die chemische Zusammensetzung der Buben ist nach Königim Mittel:
Zuckerrübe1 «tterrübe
Wasser
N-Substanz
Fett
Zucker
Sonstige N-freieExtrakt* toffe
FutterrübeZuckerrübe
87.5082.25
1.341.27
0.140.12
6.8312.50
2.871.90
Holzfaser
0.981.14
Asche
1.140.82
In der Trockensubstanz:
Sonstige N-freie
1.427.15
Zucker
48.2470.42
Extraktstoffe
22.9610.71
1 Uotan. Centralbl. 9, 197. — 2 Landvv. Versuchsstat. 1875. 18, 296.