Mehl.
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Zum Nachweise von Alaun wird das Mehl (nach Herz 1 ) in einemHeagierzylinder mit etwas Wasser and Alkohol durchfeuchtet; dannWerden einige Tropfen frisch bereiteter Kampecheholztinktur (5 g Holzauf 100 ccm 96 proz. Alkohols) zugefügt, gut umgeschüttelt und derZylinder mit Kochzalzlüsung aufgefüllt. Bei einem Alaungehalt vonU.05—0.10 °/ 0 soll die überstehende klare Flüssigkeit eine deutlicheblaue bis violette Färbung annehmen. — Oder man durchtränkt etwali g Mehl in einem Reagenzrohre mit einigen Tropfen einer 1 proz.alkoholischen Alizarinlösung, setzt einige Tropfen Wasser hinzu und er-wärmt im Wasserbade. Bei Anwesenheit von noch 0.05—0.01 °/ 0 Alauntritt Rotfärbung ein (Schumacher-Kopp 2 ).
Vergl. Cohen, Hilgers Vierteljahrsschr. 1886. 1, 222. — W. C. Young,«as. 1887. 2, 76 u. 387; 1890. 5, 178; ferner 1889. 4, 164. — Bruylants,Uiem.-Ztg. 1889. 13, 154.
Zum Nachweise von Kupfer in Mehl und Brot werden 200—300 gverascht, aus der Asche die Kieselsäure abgeschieden und in bekannterWeise weiter behandelt.
Bei Anwesenheit von viel Kupfersulfat in Mehl oder Brot (letzteresst event. grün gefärbt) kann man dies durch Wasser ausziehen und miterrocyankali weiter nachweisen.
Da die Mehle fast stets Spuren von Kupfer enthalten, ist bei der•Beurteilung Vorsicht notwendig.
v ergl. Jules van den Berg he, Chem.-Ztg. 1890. 14, Kep. 192.
• v Nachweise von Zink kann man die organische Substanz vor-
cntig verbrennen, die Kohle mit Salz- oder Salpetersäure auslaugen,
e " Rückstand weiter veraschen, dann ebenfalls mit Säure aufnehmen
~ ln der Lösung das Zink nach den Regeln der analytischen Chemie
suchen. — Nach den deutschen Vereinbarungen erfolgt die Zerstörung
Organischen Substanz nach Halenke 3 wie bei der N-Bestimmung
der
naeh Kjeldahl.
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S Mehl werden in einem geräumigen Rundkolben aus Jenaer Glas mit
g » er Messerspitze voll reinem gelben Queeksilberoxyd und 30 ecm konz. Schwefel-A ' ""' versetzt. Nach tüchtigem Umschütteln ist die Masse in etwa 10 Min. ohne, wendunor von Feuer zur Trockne verkohlt. Nun erhitzt man den Kolben unter
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lii,."' ,"'"'"' Zufügen von jedesmal 10 com kons. Schwefelsäure bei kleiner Flamme.U| ''' s ' ! Behandlung wird in 8 Absfitzen und in Zwischenräumen von etwa 10 Min.sil ", Tll " lr > sodaß nun im ganzen etwa 60 com konz. Schwefelsäure verbraucht"• Nach halbstündigein Erhitzen kann man die uoch fehlendem 65 cem Schwefel-Ziel zutii ff en nml stärker erhitzen. Die vollkommene Aufschliefjung bis zur Er-
r,., , n 8 einer wnnarhallan ].'l;w^i,rl.,.ii i„t in nno-oführ 5 Stunden beendigt. Der
«ilcksta
löst.
'"' einer wasserhellen Flüssigkeil ist in ungefähr 5 Stunden beendigt,stand wird nach dem Erkalten mii destilliertem Waiser bis zu 250 cem ge-
A "- der Lösung wird mit Schwefelwasserstoff das Quecksilber gefällt. Das
s ,al vom Schwefelquecksilber wird in einer Porzellanschale erhitzt, Ins der
et» W< * elw asserstoff verjagt ist, sodann zur Oxydation des etwaigen Ferrosulftttes
88 Salpetersäure hinzugefügt. Nach dem Abkühlen abersättigt man mit konz.
y ßepert. anal. Chem, 1886. 6, 359. — 2 Chem.-Ztg. 1889. 13, 433.4,tsc «i'- f. Unters. ,1. Nähr.- und Genußm. 1899. 2, 128.