Tierische Fette.
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2. Man mischt 100 g reinen Amylalkohol (Siedepunkt 130—132° C.)u 'id 15 g Rapsöl.
Zunächst hat man sich davon zu überzeugen, daß beim Erhitzeneiner Mischung der beiden Reagentien keine Reduktion des Silbernitratseintritt, indem man 1 com der Silbernitratlösung und lOccm der Amyl-a Jkohol-Rapsölmischung miteinander mischt, gut durchschüttelt und aneinem gegen die Einwirkung des Tageslichtes geschützten Orte 1 L Stunde^Q kochenden Wasserbade erhitzt. Hierbei darf nicht die geringste-öräunung oder Schwärzung eintreten, wenn die Reagentien brauchbarsein sollen.
Ist die Brauchbarkeit der Reagentien erwiesen, so bringt man 5 ccmgeschmolzenes und klar filtriertes Schmalz in ein dünnwandiges Kölbchen,u gt 10 ccm absoluten Alkohol hinzu, erwärmt die Mischung im Wasser-te bis zur Lösung, gibt dann 10 ccm der Amylalkohol-Rapsölmischungud 1 ccm der Silbernitratlösung zu, schüttelt das Ganze gut durch,an gt das Kölbchen an einem vor der Einwirkung des Tageslichtesioglich s t geschützten Orte ins kochende Wasserbad und beläßt es genauU Stunde darin.
Bei Gegenwart von Baumwollsamenöl tritt eine Reduktion desibernitrates ein, wobei die Mischung eine tiefbraune bis schwarze Fär-bun g annimmt".
i) Prüfung mit Salpetersäure auf Baumwollsamenöl.
Nach Benedikt und Lewkowitsch 1 bringt Salpetersäure vom
spec- Gew. 1.375 mit dem gleichen Volumen Fett geschüttelt in kottonöl-
_ Higen Gemischen eine kaffeebraune Färbung hervor. Es empfiehlt
' die Probe nach dem Schütteln mit Salpetersäure 24 Stunden stehen
zu lassen.
ßi) Nachweis von Pflanzenölen im Schmalz mit Phosphor-mol ybdänsäure (Reaktion nach P. Welmans). 2
"1 g des geschmolzenen und klar filtrierten Schmalzes löst man in
OVi 6 ™ ^ c k wandigen, mit Stöpsel verschließbaren Probierröhrchen in 5 ccm
"oroform, setzt 2 ccm einer frisch bereiteten Lösung von Phosphor-
oi ybdänsäure oder phosphormolybdän saurem Natron und einige Tropfen
alpetersäure zu und schüttelt kräftig durch. Bei Abwesenheit von
e - en Ölen bleibt das Gemisch gelb, bei deren Anwesenheit jedoch tritt
ln -e| Reduktion ein: die Mischung nimmt eine grünliche, bei bedeutenden
Sätzen eine smaragdgrüne Färbung an.z . Durch Vergleich mit reinem Schmalz läßt sich der Unterschiedgt W ^ clle n gelb und grün leichter beobachten. Laßt man einige Minuten(Chi S ° scheidet sich die Flüssigkeit in zwei Schichten; die untereV oloroform) erscheint wasserhell, während die obere grün gefärbt ist.
^. 2 Benedikt u. LewUo witsch, Chemien] nnalysis of oils, fats and waxes.'' Il; "'in. Ztg. 1891. 36, 789; 1892. 37, 7.