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Kurzes Lehrbuch der Nahrungsmittel-Chemie : mit 21 Abb.
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Tierische Fette.

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2. Man mischt 100 g reinen Amylalkohol (Siedepunkt 130132° C.)u 'id 15 g Rapsöl.

Zunächst hat man sich davon zu überzeugen, daß beim Erhitzeneiner Mischung der beiden Reagentien keine Reduktion des Silbernitratseintritt, indem man 1 com der Silbernitratlösung und lOccm der Amyl-a Jkohol-Rapsölmischung miteinander mischt, gut durchschüttelt und aneinem gegen die Einwirkung des Tageslichtes geschützten Orte 1 L Stunde^Q kochenden Wasserbade erhitzt. Hierbei darf nicht die geringste-öräunung oder Schwärzung eintreten, wenn die Reagentien brauchbarsein sollen.

Ist die Brauchbarkeit der Reagentien erwiesen, so bringt man 5 ccmgeschmolzenes und klar filtriertes Schmalz in ein dünnwandiges Kölbchen,u gt 10 ccm absoluten Alkohol hinzu, erwärmt die Mischung im Wasser-te bis zur Lösung, gibt dann 10 ccm der Amylalkohol-Rapsölmischungud 1 ccm der Silbernitratlösung zu, schüttelt das Ganze gut durch,an gt das Kölbchen an einem vor der Einwirkung des Tageslichtesioglich s t geschützten Orte ins kochende Wasserbad und beläßt es genauU Stunde darin.

Bei Gegenwart von Baumwollsamenöl tritt eine Reduktion desibernitrates ein, wobei die Mischung eine tiefbraune bis schwarze Fär-bun g annimmt".

i) Prüfung mit Salpetersäure auf Baumwollsamenöl.

Nach Benedikt und Lewkowitsch 1 bringt Salpetersäure vom

spec- Gew. 1.375 mit dem gleichen Volumen Fett geschüttelt in kottonöl-

_ Higen Gemischen eine kaffeebraune Färbung hervor. Es empfiehlt

' die Probe nach dem Schütteln mit Salpetersäure 24 Stunden stehen

zu lassen.

ßi) Nachweis von Pflanzenölen im Schmalz mit Phosphor-mol ybdänsäure (Reaktion nach P. Welmans). 2

"1 g des geschmolzenen und klar filtrierten Schmalzes löst man in

OVi 6 ^ c k wandigen, mit Stöpsel verschließbaren Probierröhrchen in 5 ccm

"oroform, setzt 2 ccm einer frisch bereiteten Lösung von Phosphor-

oi ybdänsäure oder phosphormolybdän saurem Natron und einige Tropfen

alpetersäure zu und schüttelt kräftig durch. Bei Abwesenheit von

e - en Ölen bleibt das Gemisch gelb, bei deren Anwesenheit jedoch tritt

ln -e| Reduktion ein: die Mischung nimmt eine grünliche, bei bedeutenden

Sätzen eine smaragdgrüne Färbung an.z . Durch Vergleich mit reinem Schmalz läßt sich der Unterschiedgt W ^ clle n gelb und grün leichter beobachten. Laßt man einige Minuten(Chi S ° scheidet sich die Flüssigkeit in zwei Schichten; die untereV oloroform) erscheint wasserhell, während die obere grün gefärbt ist.

^. 2 Benedikt u. LewUo witsch, Chemien] nnalysis of oils, fats and waxes.'' Il; "'in. Ztg. 1891. 36, 789; 1892. 37, 7.