Untersuchung der Milch; Nachweis von Verfälschungen.
157
Vio ccm
Volumproz.
'/„ccm
Volumproz.
Vio cc,n
Volumproz.
Ather-
Fett in
Ather-
Fett in
Ather-
Fett in
Pettlosg.
100 ccm
1 Fettlösg.
100 ccm
Fettlösg.
100 ccm
1.0
1.330
70
2.563
13.0
3.787
1.5
1.441
7.5
2.665
13.5
3.889
2.0
1.543
8.0
2.767
14.0
3.991
2.5
1.645
8.5
2.869
14.5
4.01)3
3.0
1.747
9.0
2.971
15.0
4.195
3.5
1.849
9.5
3.073
15.5
4.297
4.0
1.951
10.0
3.175
16.0
4.399
4.5
2.053
10.5
3.277
16.5
4.501
5.0
2.155
110
3.379
17.0
4.628
5.5
2.257
11.5
3.481
17.5
4.792
6.0
2.359
12.0
3.583
18.0
4.956
6.5
2.461
12.5
3.685
18.5
5.129
ein gewogenes Schlichen, lallt den Äther verdunsten, trocknet hei 100° C. undw agt. — gt. Bondzynski 1 henutzt statt des Reagensglases ein kalibriertes, mit'Wei kugeligen Erweitoiungen versehenes Röhrchen. Das Verfahren soll sehrbefriedigende Resultate geben, (lt. Hefelmann, Pharm. Ctrlh. 1894. 35, 251.) —Ver gl. noch: A. Longi. Gazz. chim. ital. 1895, 441; Pharm. Ctrlh. 1896. 37,127. — a. W. Stokes, Milchztg. 1897. 26, 41. — E. M. Arndt, Forschungsher.1897. 4, 231. — M. A. Demichel, Rev. de Chim. anal. appl. 1896, Nr. 2;"ulchztg. 1S97. 26, 200.
Bor Laktokrit von C. G. Patrik de Lftval. 10 ccm Milch werden mit
~ /'■''• .....ines Säureg.....isches (das früher aus 95% konz. Essigsäure und 5°/ 0 konz.
chvvefelsäure bestand, Bpftter aber durch mit Salzsänro versetzte Äthylidenmilch-
. Ilr e ersetzt wurde, weil die erstere Mischung das Fett nicht unangegriffen ließ)
ca. 30 ccm fassende Reagensrßhrchen 7—8 Min. in kochendes Wasser gestellt.
Ie Eiweifjstoffe werden gelost und die Mischung nimmt eine violette FSrbung
• Nach nun folgendem gründlichen Umschütteln wird die Lösung möglichst
nnell in ein mit einem graduierten engen Glasrohr versehenes Probegef&fJ ge-
* ( ,"' n und dies in die auf 50" erwärmte sog. Laktokritscheibe der de Laval-
(k . Milchschleuder (Separator) geschoben. Nach 3—5 .Min. langem Schleudern
v ' " — 7000 Umdrehungen in der Minute) ist das Butterfett ausgeschieden; die
iv',"r"' desselben kann an der Skala des graduierten Rohres direkt abgelesen
(1 ' m||, 'i. Jeder Teilstrich bedeutet 0.1 g Fett in 100 ccm. Dividiert man durch
8 peziflsche Gewicht, so erhält man die Gewichtsprozente.
, "er Laktokrit gibt ebenso genaue Resultate wie die gewichtsanalytische
' r die aräoinetriselie Melle. ,1b Vartrl I. !•' \ilsou, Chem. Ztg. 1891.15,649.
genaue
lie ai'äometrische Methode. Vergl. L.
. N. Gerbers Acidbutyrometrie. Prinzip: Lösung sämtlicher Milch-
sstandteile mit Ausnahme des Fettes durch ein gewisses Sfiuregemisoh unter
Se *p '''"''' ■~ ;l " z ? erin (T en Menge von Amylalkohol, ohne Kochen. Ausschleudern
y.* '' ''tt.es in warm gehaltenen Butyrometern mittels Handzentrifuge. Auch dies
Wahren liefert sein- genaue Resultate.bra )? en N ' Ger berschen Apparaten für die Milchanalyse sind stets illustrierte Ge-jj. u °hsanweisungen beigegebea Kino Zusa.....lenstellung findet sich in N. Gerber:
6 Praktische Milchprüfung. Zürich.lfii *"''"' •'""• || : !'■ Vieth, Die neueren Massenfettbestimmungsverfahren fürN Jh- Bremen 1895. (Beschreibung, Kritik etc. d. Apparate von 8. M. Babcock,
' Berber, Lindström u. W. Thörner).
Landw. Jahrb. d. Schweiz 1889; Ztschr. f. analyt. Cliem. 1891. 30, 728,