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gefitß zurück und bestimmt dessen Volum. Bei richtiger Regulierungder Geschwindigkeit des Kühlwassers gelingt es leicht, während desganzen Versuches die Temperatur konstant zu erhalten. Der soerhaltene Gasrest, meistens bestehend aus Stickstoff, Edelgasen, Sauer-stoff, selten Methan, wird, nach Entfernung der Orsatröhre zumZwecke der exakten Analyse in den Hempelsehen Apparat über-geführt und nach später zu erörternden Methoden analysiert.
Nach dieser Methode fällt die Bestimmung des Stickstoffes, Sauer-stoffes und des eventuell vorhandenen Methans genau aus, nicht aberdie der absorbierten Kohlensäure, welche bald zu hoch, bald zuniedrig gefunden wird. Zu hoch fällt die Bestimmung der freienKohlensäure aus, wenn das Wasser größere Mengen Bikarbonatgelöst enthält, das beim Kochen immer einen Teil seiner Kohlen-säure abgibt, wodurch die erhaltene Summe des C0 2 größer wirdals die freie Kohlensäure. Zu niedrig fallen die Resultate aus.wenn nur wenig Bikarbonatkohlcnsäure vorhanden ist; denn die freieKohlensäure läßt sich niemals durch Auskochen des Wassers in vacuovollständig austreiben.
Man muß dalier in allen Fällen die freie Kohlensäure durchBerechnung ermitteln. Zu diesem Zwecke bestimmt man in einerbesonderen Probe des Wassers, nach Seite 296 die Gesamtkohlen-säure, woraus, wenn die Zusammensetzung des Wassers an festenBestandteilen bekannt ist, das Volumen der freien Kohlensäure be-rechnet werden kann.
Beispiel: 1000// Tarasper Luciuswasser enthalten 7 - 8767 gGesamtkohlendioxyd. Von dieser Menge ist ein Teil in dem Wasserals Karb o natkohlen säure (gebundene Kohlensäure) ein ebensogroßer Teil als sogenannte halbgebundene und der Rest alsfreie Kohlensäure vorhanden. Zieht man von der Gesamt-kohlensäure die gebundene -|- halbgebundene oder, was dasselbe ist.den doppelten Betrag der gebundenen Kohlensäure ab, so erhält mandie freie, absorbierte Kohlensäure.
II
Berechnung der gebundenen Kohlensäure.
Diese ergibt sich aus der Differenz der Kationen und Anionendurch Multiplikation mit dem Molekulargewichte der Kohlensäure(CO.,) und Division durch 2; denn die Zahl der Kationen ist injeder „Salzlösung" gleich der der Anionen, beide in einwertigenIonen ausgedrückt.
Die einwertigen Ionen erhält man durch Division der Gramm-zahlen durch die Atom- respektive Molekulargewichte und Multiplika-tion mit der Wertigkeit.