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2 (1907) Quantitative Analyse
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Werden zur Fällung der in 50 ccm Kaliumphosphatlösung ent-haltenen Phosphorsäure (0"5 g P 2 O ä ) T ccm Uranlösung verbraucht,

0'5so ist der Trichter der letzteren = -=-.

Zur Titrierung von Alkaliphosphaten stellt man den Titer derUranlösung mit der Kaliumphosphatlösung ein, zur Titrierung vonKalziumphosphat mit der Kalziumphosphatlösung.

b) Bestimmung der Phosphorsäure in Alkali-p h o s p h a t o n.

Man gibt der zu analysierenden Lösung ungefähr dieselbe Stärkean Phosphorsäure wie der zur Titerstellung verwendeten Kalium-phospliatlösung und verfährt dann genau wie oben angegeben.Titrierungen von Phosphatlösungen verschiedener Konzentration gebenverschiedene Resultate.c) Bestimmung derPhosphorsäure im Kalziumphosphat.

Man löst eine abgewogene Probe des Kalziumphosphats in ver-dünnter Salpetersäure, versetzt die Lösung mit Ammoniak bis zurbleibenden Fällung, die man durch Zusatz von wenig Essigsäurewieder in Lösung bringt, fügt dann 10 ccm Ammonacetat hinzu undtitriert mit auf Kaliumphosphat eingestellter Uranlösung.

Bemerkung. Bei Gegenwart von Eisen oder Aluminiumliefert diese Methode keine genauen Resultate, weil die Phosphatedieser Metalle in Essigsäure unlöslich sind. Man filtriert in einemsolchen Falle die trübe essigsaure Lösung und bestimmt die Phosphor-säure im Filtrat durch Titration mit der Uranlösung. Den Nieder-schlag, bestehend aus Aluminium- und Eisenphosphat, wägt man nachdem Glühen und bringt die Hälfte des Gewichtes als PA)-, inRechnung, wenn die Menge desselben geringer als O'Ol g ist; andern-falls muß man die Phosphorsäure darin nach der Molybdatmethodebestimmen. In allen diesen Fällen verzichtet man besser auf dievolumetrische Bestimmung der Phosphorsäure überhaupt und wendetdie Woysche Molybdatmethode an.

Treadwell, Analytische Chemie. II. 4. Aufl.