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nach V ü 1 h a r d zurück. Die Berechnung des Cyans und Chlors er-gibt sich aus folgendem Beispiel :
10 cem Lösung verbrauchten, um das Cyan nach Lieb ig zutitrieren, t cem 1 j 10 n. Silberlösung. Hierauf wurde ein Überschuß 1 / 10 n.Silberlösung zugesetzt (es seien im ganzen T cem Silberlösung zu-gesetzt worden), mit Haipetersäure angesäuert, die Lösung auf 200 cem\ erdünnt, x ) durch ein trockenes Filter filtriert und in 100 cem desFilirats der Überschuß des Silbers mit t T ecm l / 10 n. lihodankalium-lösung zurückgemessen. Cyan ist demnach vorhanden: t.0 - 005202 </,und Chlor ist vorhanden [T - 2 (t-j-tj].0-003545 g.
7. Bestimmung der Bhodanwasserstoffsäurenach Volhard.
1000 cem 7 10 n. AgN0 8 -Lösung = 7 10 HCNS = 5'9078 g HCNS.
Es ist dies die umgekehrte Silberbestimmung (vgl. S. 534).Man versetzt die Lösung mit einem Überschusse an 1 / 10 n. Silber-lösung, säuert mit Salpetersäure an, fügt Eisenammoniumalaun binzuund titriert mit 1 / 10 n. Bhodankaliumlösung den Überschuß desSilbers zurück.
Bestimmung der Rhodanwasserstoffsäure neben Cyanwasser-
stoffsäure.
Man versetzt die Lösung mit wenig Kalilauge, verdünnt auf ca.100 cem incl titriert das Cyan nach Liebig (S. 538). Hierauffügt man einen Überschuß an Silberlösung' hinzu, säuert mit Salpeter-säure an, filtriert durch ein trockenes Filter und titriert in einemaliquoten Teile des Filtrats den Überschuß des Silbers mit Khodan-kalium nach Volhard zurück.
Bestimmung von Chlor-, Cyan- und Rhodanwasserstoffnebeneinander.
Man bestimmt in einer Probe das Cyan nach Lieb ig. Einezweite Probe versetzt man mit überschüssiger 1 / 1 „ n. Silberlösung,säuert mit Salpetersäure an, filtriert, wäscht den Niederschlag mitWasser und bestimmt den Überschuß dos Silbers im Filtrat nachVolhard. Der gewaschene Niederschlag wird nun, nach Durch-stechung des Filters, mit konzentrierter Salpetersäure in einen Kolbengespült und 3 / i Stunden gekocht. Hierbei geht das Ehodan- undCyansilber in Lösung, während das Chlorsilber ungelöst bleibt. Nun
] ) Diese Operation nimmt man in einem Meßkolben vor. Xacli demAnsäuern der Lösung füllt man den Kolben bis zur Marke mit Wasser, mischtund filtriert.