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2 (1907) Quantitative Analyse
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so entspricht 1 ccm Säure 0-020029 g NaOH, und 24-3 ccm 1 r , a.

Säure entsprechen 0-020029- 24-3 = 0-4867 <j NaOH.

25 ccm der verdünnten Lauge enthalten also 0-4867 g NaOH,

und 1000 ccm der verdünnten Lauge (= 60 ccm der ursprünglichen

Lauge), enthalten 0*4867 40 = 19-47 g NaOH, und 100 ccm

der ursprünglichen Lauge enthalten:

60 : 19-47 = 100 : x

1947x = =^- = 32-45 q NaOH.

60 J

Um ah er die Gewichtsprozente zu erhalten, muß dieseZahl durch das spezifische Gewicht dividiert werden.In unserem Falle erhalten wir:

gg== 25-25% NaOH.

Bemerkung: Die Titration der Alkalihydroxyde, unter An-wendung von Phenolphtalein, gibt nur dann richtige Zahlen, wenndie Alkalihydroxyde ganz frei von Kohlensäure sind, was bei käuf-lichen Materialien niemals der Fall ist. Die oben erhaltenen Resultatesind also stets zu hoch; sie drücken die Gesamtalkalinität, d, h. dieMenge NaOH -4- Na 2 CO g , letzteres in NaOH ausgedrückt, aus. Zurgenaueren Bestimmung des Alkalihvdroxvrls neben Alkalikarbonatvgl. Seite 438.

c) Bestimmung des Ammoniakgehalts von wässerigenAmmoniaklösungen.

Man verfährt ganz ähnlich wie hei b).

d) Bestimmung des Ammoniumgehaltes von Ammonsalzen.

Das abgewogene Ammonsalz bringt man in den Kolben JC,Fig. 24, Seite 51, x ) löst die Substanz in ca. 200 ccm Wasser, fugt10 ccm einer ausgekochten 10°/ 0 igen Natronlauge hinzu, destilliertund fängt das Destillat in der mit einer gemessenen Menge Normal-säure beschickten Vorlage V auf, wie auf Seite 51 beschrieben. 3hmtitriert die überschüssige Säure unter Anwendung von Methylorangemit Normalalkali zurück und berechnet das Ammoniak aus dem Restder Säure.

Beispiel: Es soll der Ammoniakgehalt eines technischenAmmonsulfats bestimmt werden. Da das technische Produkt nieganz rein ist. so wägt man eine größere Probe der Substanz ab. und

) Noch besser verwendet man den in Fig. 68, S. 343 abgebildetenApparat.